Es ist weniger die Nacht, als die Heilige Messe. Weil, wo will man den Bräutigam der Seele ansonsten erwarten, als bei diesem hochheiligen Akt des unblutigen Kreuzesopfers Christi. Wo wir ihn empfangen und dann ist da die Würde und der Kehrvers: Herr, ich bin nicht würdig! Vgl. "Herr, bemüh dich nicht! Denn ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst. Deshalb habe ich mich auch nicht für würdig gehalten, selbst zu dir zu kommen. Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden." Lk 7,6-7
"Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben." Joh 8,12
Man muss das von der Warte aus betrachten, auch das Gleichnis mit den Jungfrauen: "Keine Kraft irgendeines Feuers war stark genug, Licht zu bringen; nicht einmal der strahlende Glanz der Gestirne vermochte es, diese entsetzliche Nacht zu erhellen." Weish 17,5
Papst Franziskus: Geht auf den 90er zu. So lange im Dienste Christi. Hochwürden in der Heiligkeit. Ein Vorbild der Gnade. So ein reicher Schatz an Erfahrungen. Als Gott den Himmel gebaut hat, da hat er auch an ihn gedacht. Ein Priester sagte mir mal, er sei ein Weltpriester. Bis heute kann ich mit dem Begriff nichts anfangen; Stilblüten. Das wird er sich vielleicht gedacht haben, als er mich sah und sagte er sei ein Weltpriester. Nun, der Papst, ist das ein Weltpriester? Ein Mann mit Stil? Weil er einen Namen hat, Franziskus der Erste. Der Erste mit Stil; aber jede Stilblüte ist halt nur ein Vorhang und der riss in zwei in Jerusalem, als der Herr gekreuzigt wurde. Da erkannte man, dass es kein Stil ist, sondern ein Original der Menschheitsgeschichte. Nun kann man sagen, der Papst wirkt im Stil des Erlösers, so wie der ganze Vatikanstaat. Es gibt darin keine Falschheit, da wir alle dazu berufen sind, heilig zu werden. Nun, wie der Papst, als Stellvertreter Christi auf Erden. Das ist er auch. Er stellt sich an den Altar und wandelt in der Vereinigung mit Jesus den Laib Brot und den Wein in den Leib und das Blut Christi. Stellvertretend für den Hohepriester wirkt er dieses Amt, jenseits des Offenbarungszeltes. Er hat damit die vollständige Authenzität als Vollmacht, so wie Jesus diese weitergab. Er war nicht Gott für sich, sondern für andere und er setzte Amtsträger auf der ganzen Welt ein, aber nur einen Papst.
Apostolischer Segen - In Verbindung mit diesem Segen wird ein vollkommener Ablass der zeitlichen Sündenstrafen erteilt. - Barmherzigkeit, erbarmen über den Verdienst hinaus. - Wenn uns Gott ruft, dann soll man dem beipflichten. Man muss nicht alles in den eigenen Willen hineinspiegeln. ZB. der Sonntagsgottesdienst. Ich gehe da nicht hin, damit ich meinen Willen reflektiere.