Man geht dann eigentlich von Fiat aus (fiat => lateinisch von Es werde). Es werde Licht, Einsicht, keine Erkenntnis. Das Marianische, der Fiat Mariens, das Magnifikat. Es soll geschehen, wie du gesagt hast, ohne zu erkennen, weil es vielleicht im Nebel lag oder im Schatten, wie die Menschwerdung."So benutzt der hebräische Originaltext an der erwähnten Stelle keineswegsdas Wort "tmuna" für Bild, Abbild oder Ebenbild. Der verwendete hebräischeBegriff lautet "zelem" bzw. "be zelem", was "Schatten" bzw. "im Schatten"bedeutet. Damit wird eine dem Menschen eigene Gottesnähe verstanden, der im göttlichen "Abglanz" erschaffen wurde" Zitat EndeUnd dann hat man dieses Traumbild, ohne es in die Psychoanalyse Freuds eingehen zu lassen, sondern der Traum ist eine Versuchung Satans, niedrig, triebhaft, obsolet. Jemand, der ein Christ ist, sagt man, sei gekreuzigt im Herrn. Er lebt nicht mehr, sondern Jesus lebt ihn ihm (Gal 2,19-20) und ein Toter träumt nicht, sondern entschläft, wohlan in Christus. Er hat damit den Frieden ohne zu träumen.Darum ist der Primat ein Primat, weil er keinen Termini hat. Ecce Homo. Siehe, der Mensch. Natürlich kann man Gott jederzeit fragen, was passiert mit mir in Zukunft? Dann wird er sagen. Ein Teil kehrt zu mir zurück und ein Teil geht in die Erde ein. Womöglich, Maria wurde mit dem ganzen Leib in den Himmel aufgenommen. Es ist schwierig, der Vorsehung etwas hinweg zu nehmen. Es gibt überall einen Primaten, selbst die Kirche hat einen Primaten."Die jungen Leute verführen wir so: Wir wecken in ihnen Liebe gegen einander; sie glauben, das sei nichts Böses. Sie wissen nicht, daß sie dadurch in die Stricke laufen" Zitat aus einem eidesstattlich bezeugten Exorzismus von Niklaus Wolf von Rippertschwand.
"Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen." Mt 19,8 und dann sagt er "Am Anfang war das nicht so." Mt 19,8 Was war am Anfang? Wer ist wie Gott? Man kann auch bei Jesaja schauen "Der Schnitzer misst das Holz mit der Messschnur, / er entwirft das Bild mit dem Stift / und schnitzt es mit seinem Messer; er umreißt es mit seinem Zirkel / und formt die Gestalt eines Mannes, das prächtige Bild eines Menschen; / in einem Haus soll es wohnen." Jes 44,13
"Der Satan legt euch goldgewirkte Schlingen" Goethe, Faust II. - Das ist so, wenn man träumt, aber es gibt auch Wachträume. Die Versuchung ist ein Traum, der platzt, wenn er zur Sünde wird. Es gibt eigentlich nur Alpträume, das ist das Problem, weil halt Satan der Beherrscher der Welt ist. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber Träume sind Schäume. Die begünstigte Hoffart und wenn wir die noch in uns haben, ist es ein Zeichen dafür. In der Frage bin ich mit mir selber noch uneins, aber das Böse kann in der Gestalt eines Lichtengels erscheinen und es ist eben fatal, wenn man zwei Reiche miteinander vergleicht. Man hüte sich halt vor den Träumen. Ein Traum ist kein Glaube. Das Gleiche ist mit den Schuldvorwürfen, in denen wir uns selber verachten. Nicht alles was dem Herzen eingegeben ist, stimmt. Eben mit den Träumen dasselbe. Alles prüfen, das Gute behalten. (1 Thess 5,21) und dann heißt es weiter "Meidet das Böse in jeder Gestalt!" (1 Thess 5,22) In den Worten der hl. Teresa von Avila: "Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken" . Goethe hingegen lässt den Widersacher im Faust II. sagen "Wie würde da das strengste Bild vollkommen!" Ja, wie? Die Heiligen wurden nicht von sich aus heilig, sondern Gott hat sie durch die Gnade dazu gemacht. Im Willen ist der Mensch Herr und ein Haus fällt über das Andere, aber Jesus sagt klar und eindeutig: "niemand wird sie meiner Hand entreißen." Joh 10,28