Die Angst von diesem Limbus ist halt da sehr zentral, als "schwarze Milch". Der Tod des Gerechten und wir müssen alle unser Kleinod einsehen, denn eines Tages ruft uns der Herr Jesus Christus und alle die wir lieben und auch die, die wir nicht lieben. Satan ist der Herr der Welt, wie der Apostel sagt, die ganze Welt steht unter der Macht Satans. Er kann aber nur mit der Todsünde wirklich einziehen, also besitzen, als die Bessenheit. Welche Gestalt die Welt auch immer annimmt, man muss Gott mehr lieben, als die Erscheinung, denn wenn die Erscheinung erlischt, dann haben wir nur mehr die Suche nach Gott und selig ist, wer suchen kann. Es ist nicht jedem gegeben. Oft gibt es auch Sühneseelen und solche die sich dazu machen oder gemacht werden. Es steht außer Zweifel, dass wir Menschen schlecht sind, böse und den Himmel verdienen nur die, welche dem Herrn Jesus Christus nachfolgen aber was uns bindet, ist der letzte Augenblick, der über die Ewigkeit entscheidet. Leiden sind die Grundfrage einer Theodizee. Leiden und sterben. Daher kommt auch die Kirche mit der Eschatologie zu Hilfe. Sie ist das Beste am Menschen, die eine Barmherzigkeit ist. Der Pessimismus ist vielleicht wie die Melancholie, welche bei Aristoteles als Genialität hervorgeht.
Die griechische Antike wähnt, dass die größte Sünde die sei, geboren worden zu sein, wobei hierin wohl der Undank gemeint ist. "Für den Tod bist du geboren" (Seneca) Wir sind dafür geboren, Gott zu begegnen und darin liegt die höchste Erwartung und alles Andere ist Abglanz. Das Leben ist also eine Zuwendung.
Die Frage lautet nicht wie Einstein und Freud: Warum Krieg? Sondern Warum Reichtum?
Wir kennen alle die Antworten, das ist ja das und ich vermute, dass die Einheitsübersetzung die Armut im Geiste meinte, wo Gott eigentlich das Licht ist, das jeden Menschen erleuchtet. Es ist auch gar keine metaphysische Frage, wie die nach dem Krieg, sondern mehr ein Verharren in der Betrachtung, weil Gott ist der Reichste. Reicher als alle Reichen der Erde je waren. Keine Metaphysik in der Frage: Warum Reichtum? Und was ist wirklich reich? Gott, der nur gut ist, nur reich! Und wieso kamen die Satanisten zu der Einsicht, eines Reiches? Ein Reich ist das, wo es reicht. Ein Kleinmut eigentlich, da Gott nur reich ist, also nur Realität. Es wäre also eine Anmaßung, dem Kaiser neue Kleider geben zu wollen, oder dem Kaiser seine Kleider wegzunehmen, denn Wer ist wie Gott? Wer ist so reich, dass es ihm reicht und er nur gut ist, also nur Realität? Die Kirche spricht von einer Realpräsenz. Sie ist also nicht nur Präsenz im Sinne einer Realität, wie eine Institution das wäre. Die Realpräsenz ist die Präsenz des Guten, der wahren Realität. Die Kirche sieht diesen Reichtum alleine in der konsekrierten Hostie. Wer sich ausschließt, durch die Sünde, entsagt dem Reichtum, denn wer hat dem wird gegeben. Wer also keinen Reichtum hat, dem wird auch noch weggenommen werden, was er zu haben meint. Die Realität ist klar. Nur in der Kirche gibt es Reichtum. Somit ist der Vatikan der reichste Staat der Erde und alle anderen Staaten, nur Bittsteller, aber Jesus sagte ja, umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Und der Papst, mit seinem Magenleiden. Wie reich und wie arm ist er doch! Er empfängt jeden Tag den Reichtum durch den Empfang der hl. Hostie und doch, ist es sein Magen der ihm zum Verhängnis wird, so wie St. Michael das beurteilt, jenseits von Gut und Böse.