Ist nicht der einfältige Mensch auch der sinnende Mensch? Selig, die Sinnenden. Ist schwierig, nicht. Man kann nicht sagen selig, die Sünder, aber in dem Zusammenhang, ist es schon auch klar und alle wissen, dass wir arm sind, weil wir sündigen vor Gott. Und da hat aber Jesus auch die beste Doktrin, als Arzt der Seele. Er sagt: Dein Wille geschehe. Er wusste, dass der Vater ihm alles übertragen hat und doch sagte er nicht, ich nehme jetzt Anspruch, sondern er ging zurück zum Vater. Das ist aber auch ein gutes Beispiel für die Einfalt. Wir haben auch das Alte Testament und brauchen wir eigentlich nicht mehr, haben jetzt das Neue und dennoch, stellen sich auch heute noch die Fragen des Alten Bundes, die sich aber dann wiederum mit dem Neuen Bund beantworten lassen. Jesus kam ja, das zu erfüllen und da haben wir im Alten Bund, den Vater und den Heiligen Geist. Alles da; aber dann würde uns die Einfalt abhanden kommen, die doch im Neuen Bund, also dem Evangelium liegt. Deswegen nennen wir sie auch die frohe Botschaft! "Gegrüßt seiest du Maria! Oh, Jungfrau Maria!" Die Seligpreisungen, da gibt es ja noch mehr: "Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt." Mt 11,6 Er wird nicht auf seine Gründe zurückgeworfen. Er muss sich die Fragen dann nicht stellen. Ist man arm vor Gott, wenn man nur Jesus kennt? Oder ist man arm, wenn man nur das Alte Testament kennt, aber das Evangelium nicht? Das sind dann die Fragen, ob es die geistlich Armen sind, die also keine Pharisäer, sondern nur einfach Laien sind.

Als Laien-Priester bin ich kein Hohepriester, bin kein Hochwürden. Dadurch, dass ich zur Bruderschaft Unserer lieben Frau vom Berge Karmel gehöre, habe ich Anteil an den geistlichen Schätzen des Karmel.

In der Einfalt ist auch der hl. Josef sehr wichtig, Patron der Arbeiter, die kontinuierlich ihren Dienst tun.