Es schaut ziehmlich trostlos aus, wenn ein Mensch vor seinem Ableben in sich zusammenfällt und dann ein anderer da sitzt, als den man ein Leben lang kannte. Diese radikale Veränderung vor dem Tode.
Die Kirche berichtet von den letzten Dingen. Eschatologie ist ihr Auftrag. Was versäumt man? Das ist die Frage.
Was bleibt über? Das Auge bricht. Wo ist dann das Licht? "Er entsendet das Licht und es eilt dahin; er ruft es zurück und zitternd gehorcht es ihm." Bar 3,33
Das ist dann der Augenblick, in dem Satan angreift, mit allem was er hat. Es ist gut, ihm das alles schon weg zu nehmen, zu beichten bis der Tag sein Ende hat. Also, das Licht das wir haben, das wir durch unser Leben tragen.
Aber er wird sagen, "ich kenne euch nicht" Mt 25,12. Das ist, wie wenn er sagt: "Warum rede ich überhaupt noch mit euch?" Joh 8,25 Es ist halt der Bräutigam der Seele und er wird alles für seine Braut tun, selbst den Tod auf sich nehmen und wieder auferstehen.
Ich frage mich generell, warum Menschen Sekundärliteratur lesen. Wozu ein Roman? Wozu ein Groschenroman? Wozu Phantasie? Zorro, Zoroaster. Man geht am Spiegel vorbei und vergisst, wie man ausschaut; wie der Apostel Jakobus schrieb; Knecht des Herrn.
"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" Don Bosco, Träger des braunen Skapuliers Unserer lieben Frau vom Berge Karmel.
Don Bosco hatte in seinem Arbeitszimmer an der Wand einen Spruch: "Jeder Augenblick ist ein Schatz!"
Wie ein Blitz fiel Satan vom Himmel. Er war ja vorher Lichtbringer und das Auftreten Jesus gegen die Pharisäer war natürlich auch ähnlich. Anderen durch Erkenntnis schwere Lasten aufbürden, ist schwierig, weil man eigentlich sagen kann: Vom Baum der Erkenntnis ist gegessen worden, alles ist bekannt. Im Grunde weiß es eh jeder, man kann nur in Tautologien schwelgern. Goethe im Faust II. "Wer kann etwas Dummes, wer was Kluges denken, was nicht die Vorwelt schon gedacht"
„Wer einen hohen Berg ersteigen will, muss schrittweise gehen, nicht sprungweise.“ Hl. Augustinus von Canterbury
Das erinnert an den hl. Johannes vom Kreuz: Aufstieg zum Berge Karmel