Im Alten Testament wird der Heilige Geist "der Lehrmeister" genannt, vgl. Weish 1,5. Liebe zur Wahrheit wäre wie Bildsäulen umarmen, wie im alten Griechenland. 😀 Das Herz befehle! (hl. Johannes von Gott) ist gesund für das Herz. Die Wahrheit in ein Korsett zu zwängen, wäre wie ein Zirkuspferd (Dr. Zhivago). Wir haben einen lebendigen Gott, ein Gott in drei Personen. Dreimal ganz Er selber. Es ist halt mehr die Liebe zu Gott, als die Liebe zur Wahrheit; die Gottesliebe, dem treuen Gott, der trotz unserer Sünden vor seinem Angesicht, gnädig bleibt. Das heißt, wenn wir sündigen, können wir beichten, um wieder im Stande der Gnade zu leben. Gnädig bleiben, empfänglich der Gnade, dem gnadenreichen Gott. Nichts unreines kann Gott schauen, das ist der Himmel und Gnade ist der Stand, welcher uns dazu befähigt vor seiner Gerechtigkeit zu bestehen.
Wie armselig sind wir vor Gott, wenn wir unsere persönlichen Gebete vor ihm brabbeln? Das weiß Gott und so hat er uns das Vater unser gelehrt.
"Froh leuchten die Sterne auf ihren Posten. Ruft er sie, so antworten sie: Hier sind wir." Bar 3,34-35
"Der Segen des Vaters festigt die Wurzel, / doch der Fluch der Mutter reißt die junge Pflanze aus." Sir 3,9
Wie alles im Alten Testament, handelt es sich um eine Weisheit. Mose hat zehn Weisheiten genannt. Eine davon ist, Vater und Mutter ehren. Es ist eine Weisheit, das heißt nicht dass sie ohne Sünde sind, wie Adam und Eva. Jesus sieht das genau aus der Perspektive, vor Adam. So wird Christus und Maria als der Neue Adam und die Neue Eva genannt, wo man Adam und Eva nicht mehr lieben kann, als Christus; wir als die Erstlingsfrucht der Neuen Schöpfung. So sind alle im Alten Bund in ihren Sünden gestorben und Jesus hat dieses Leiden beendet, denn die Sünde bringt ja den ewigen Tod. So und anders. Seid klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben. Die Schlangen haben eine gespaltene Zunge und Jesus sagt, eure Rede sei ja, ja oder nein, nein.
Wenn der hl. Aloysios von Gonzaga diese große Frage stellt: Was nützt mir das für die Ewigkeit? - Dann meint er vielleicht die Tugenden, welche einem für die Ewigkeit etwas nützen. Auch Liebe ist eine Tugend, in der man sich üben kann. Tugenden, die für die Ewigkeit nützlich sind.
Der ist einfach wahnsinnig gut, weil seine Frage hebt die ganze Philosophie-Geschichte aus den Angeln. Er ist nicht der Patron der Philosophen, aber genauso wenig ist Echeziel der Patron der Autofahrer. Ich brauche einen Termini und der Termini Ewigkeit ist besser, als die Unzulänglichkeit.