Die Tugend des Mitgefühls. Insofern feierte die Kirche gestern den Papst Martin I. als jener, der bemerkte, dass Jesus auch ganz Mensch war. Ein Gott oder Engel hat vermutlich weniger Mitgefühl, wie ein Mensch haben kann. So wie Empedokles sagt: Gleiches kann nur durch gleiches erkannt werden. Der Mensch erkennt den Menschen, ist leichter als einen Gott oder einen Engel auf dessen Wegen zu erkennen, oder nachzufolgen. Die Nachfolge Christi bestärkt uns darin, der Menschheit Jesus Christus nachzufolgen, oder wie der hl. Paulus leht, dass er allen alles geworden war. Man muss aber dazu auch bedenken, dass es eben deshalb auch das Bitt-Gebet gibt. Gott, weiß was wir brauchen, aber ob wir es wollen, darum müssen wir Gott auch bitten. Sonst weiß er ja nicht, ob wir bereit dazu sind, es zu empfangen. Es zB. das Opfer für die Priester, der hl. Therese von Lisieux, eine Hingabe an die göttliche Liebe. Es ist keine Bitte für sich selber, sondern für andere, für die Priester gewesen und somit auch mehr wert, als das Gebet für das eigene Kleinod, aber Gott ist auch nicht kleinlich. Er gibt, was wir brauchen, wenn wir bitten.

Die Gnade der Unversehrtheit erhalten oft Heilige und alle diese blieben im Schoß der Kirche. Nahrungslosigkeit, nur der Empfang der konsekrierten Hostie hielt sie jahrzehnte am Leben, teilweise auch ohne Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Es ist eine Gnade wie Bilokation, oder die Stigmata, Seelenschau. Vieles entspringt im Schoße der heiligen Kirche, denn nur in ihr ist heil und Balsam für die Seele!

"Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht" 1 Tim 2,12

political correct? "zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva" 1 Tim 2,13Trost: "Sie wird aber dadurch gerettet werden, dass sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt." 1 Tim 2,15Der Völkerapostel holt in diesem Zusammenhang weit aus, geht bis auf die Schöpfung zurück, gibt quasi alles was er hat. De facto wird man bei der Taufe auf den Namen des Herrn getauft. Abgesehen vom Geschlecht, wird die Seele somit dem Bräutigam der Seelen, Jesus Christus überantwortet. Man hat sich im Laufe der Zeit dazu durchgerungen, dass dieser Umstand, die Seele vor dem Geschlecht auszeichnet.

Und er wandelte Wasser in Wein, wandelte auf dem Wasser, beschwor die Frau am Brunnen, ließ sich taufen, Wasser trat aus seiner Seite bei seiner Kreuzigung.