Das Bild vom Kreuzweg Jesu beschreibt denke ich mehr als nur Soldaten, welche um die Kleider Jesu würfeln. Nun wurde ich gefragt, was dieses Bild zu bedeuten habe und ich antwortete: Es ist ein Teil des gesamten Ecce Homo Szenarios, Siehe - der Mensch! Es ist ein Teil eines Schutzes oder eines Segens, da wir alle Menschen sind und Satan sieht den Menschen mehr als eine Art Tier, da er nicht akzeptiert hatte, dass der Mensch eine Seele habe - die Menschwerdung insgesamt abgelehnt hatte. Das Würfelspiel der Soldaten deutet die Häme an, wie denn der Mensch aussehen möge, wenn er eine Seele habe.Man kann dieser Betrachtung der Kreuzwegstation auch noch weiter folgen, indem Jesus in der Darstellung lange Haare zeigt. Jesus wird in Schande dargestellt, indem der hl. Paulus in den folgenden Worten Bezug nimmt:"Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für den Mann eine Schande, für die Frau aber eine Ehre ist, lange Haare zu tragen? Denn der Frau ist das Haar als Hülle gegeben." 1 Kor 11,14-15Nun denke ich, dass diese Sichtweise, weshalb die Künstler im Laufe der Geschichte mit langen Haaren gemalt und dargestellt haben, eine Art der Freiheit ist, auf welche jedoch auch das Manifest der 93 Bezug nahm, als einen Teil der moderneren Imagery Debatte, nach dem Universalienstreit des Mittelalters, der im Grunde bereits in der griechischen Antike geführt worden war.

Heute feiert die Kirche den hl. Florian. Die Florianis haben sich als Symbol das Feuerrad ausgesucht. Es erinnert stark an den Feuerwagen des hl. Elija, welcher ebenso als Patron gegen Feuer gilt."Florian stammte aus Norikum, das im Gebiet des heutigen Österreich liegt. Als Kanzleivorstand des römischen Statthalters setzte er sich in Lorch an der Enns für die verfolgten Christen ein. Darauf wurde er selbst verhaftet und mit einem Stein um den Hals in der Enns ertränkt (4. Mai 304). Über seinem Grab erhob sich später das Chorherrenstift St. Florian bei Linz. Die Verehrung des hl. Florian war in Österreich, Süddeutschland und Polen verbreitet. Man rief ihn gegen Wasser- und Feuersgefahr an."In Teilen Tirols wird ebenso zur Sonnwendfeier ein Feuerrad die Berge hinabgerollt. Das ist das Fest des hl. Johannes dem Täufer, den Jesus als den wiedergekommenen Elija bezeichnete; vgl. Mt 11,14

Der Herr ist bis zum letzten Augenblick bei uns. Es kommt immer darauf an, wo man hin will. Der letzte Augenblick entscheidet über die Ewigkeit. Er lässt uns immer die Möglichkeiten, Satan fort zu schicken. Viele treten aus der Kirche aus und verwehren sich selber, Sichten. Wenn man das Heil ablehnt, das die Kirche bietet, wie soll Gott dann heilen? Er gab uns die Sakramente, die allesamt dem Heil der Seele dienen. Unablässig ist der Besuch des Gottesdienstes. Er ist eigentlich die Krone der Schöpfung Christi. Man kann die Kirche unbewußt ablehnen. Der Herr findet für alles Verzeihung. Der Geist der Unterscheidung der Geister ist in der Kirche, so wie das Heil in der Kirche ist.