Weiters gilt es zu bekunden, was die Kirche mit dem Reich des Todes meint, von dem Jesus am dritten Tage auferstanden ist. Also, dieses wird als Limbus beschrieben, wo der vorherige Papst klar machte, dass er diesen zum Teil nicht mehr als Lehre ansieht. Damit meinte er den Limbus der ungetauften Kinder. Den anderen Teil ließ er aber wie gehabt. Der Limbus wird umschrieben als ein Ort der Gottferne. Da wo kein Licht mehr hinkommt, aber Jesus stieg hinab in dieses Totenreich und verließ es auch wieder. Das ist ein Ort ohne dämonischen Qualen sagt man, allerdings ist Jesus das Licht das alle Menschen erleuchtet (vgl. Joh 1,9) und hier sagt die Kirche, dass Jesus in dieses Reich des Todes hinabstieg, in diesen Ort der absoluten Angst, da Gott im Grunde ja diesem Ort fern bleibt. Ein Ort an dem es kein Licht gibt, also keine Erkenntnis und diese Erfahrung auch Jesus am Ölberg machte, als er blutigen Schweiß und Tränen vergoss. Er selbst, der Gott war, musste in diese Gottferne hinab und wie der ehemalige Papst sagte, diese Kinder zu retten, die keine Taufe erhielten. Nun sagen Experten, Jesus habe an den drei Tagen die Gerechten aus dem Limbus in den Himmel geführt, doch darüber lässt sich nur mutmaßen. Der Limbus, als ein Ort ohne Licht, ohne Gott, nur Angst und das in Fülle. Zeichen des Jona? Warum sagt Jesus zu der Generation, die den Messias sah, dass sie nur das Zeichen des Jona sehen werden? Ab Jesus wäre es doch kein Limbus mehr, sondern Himmel oder Hölle und ab Papst Gregor dem Großen, ein Fegefeuer. Nun, Jona wurde vom Wal wieder ausgespuckt. Jesus könnte in Bedacht darauf die Zeit gemeint haben, als er drei Tage im Reich des Todes war. Schon vor der Zeit, aber hier steht in der Schrift, dass Jesus als er die Dämonen austrieb, zu hören bekam: "Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes? Bist du hergekommen, um uns schon vor der Zeit zu quälen?" Mt 8,29 . Im Limbus gibt es ja keine dämonischen Qualen, wo er den Spieß hätte umdrehen können. Manche wähnen auch, Jesus wäre in den drei Tagen in die Hölle hinab gestiegen, aber das sind alles Mutmaßungen und die Kirche bekennt im Glaubensbekenntnis das Reich des Todes, in welches Jesus hinabstieg. Zeichen des Jona, wiegt schwer. Verschluckt vom Wal, finster und dann kommt Jesus und befreit alle aus dem Limbus oder nur seine Generation, oder alle ungetauften Kinder. Warum Angst vor Gott? Das Alte Testament bekennt die Gottesfurcht, als den Anfang aller Weisheit. (Sir 1,14). Zeichen des Jona: Gottesfurcht, aber die ist gut, weil Gott dann da ist, aber wenn der Limbus nur Angst aufgrund der Gottferne kennt, ist es die Angst Gott zu verlieren, der Gnade verlustig zu werden. Hinzu kommt auch die Mutmaßung, Jesus habe die Gerechten aus dem Limbus geführt, während der drei Tage im Reich des Todes. Nun, dann wäre es der Definition nach kein Limbus, sondern ein Nimbus. Also auch hier hackt die These. Die Angst Gott zu verlieren, haben wir im Leben auch. Menschen die palliativ betreut werden, aber da ist Gott dann da, weil er ein Gott der Lebendigen ist und es steht frei, Jesus zu empfangen, zumal man dazu in der Lage ist. Sicher ist, dass Jesus alle Tore der Unterwelt besiegt hat und nur Petrus hat die Schlüssel zum Himmelreich. Also, diesen Empfang des Allerheiligsten Altarsakramentes.

Betrachtung: "Hl. Stanislaus, um 1030 bei Krakau geboren, studierte in Gnesen und Paris, war dann zuerst Dorfpfarrer, seit 1072 Bischof von Krakau. Er lebte in strenger Armut; nach dem Tod seiner Eltern verteilte er sein Erbteil an die Armen. Er zog sich den Zorn des Königs Boleslaw II. zu, den er wegen seines anstößigen Lebens zurechtgewiesen und mit der Exkommunikation bedroht hatte. Am 11. April 1079 erschlug ihn der König während der Messe in der vor Krakau gelegenen Michaelskirche. Stanislaus wurde im Dom von Krakau bestattet. Er wurde 1253 heilig gesprochen"