Es liegt die Vermutung nahe, dass diese Klimadebatte eine metaphysische Angst vor dem Limbus ist; eine geheime Metaphysik. Ethische Gründe scheinen dabei keine Rolle zu spielen, wenn man den Menschen kennt. Da dürfte es um die persönliche Angst gehen; also wieder heraus aus dieser Komödie. Die Frage ist nur, wie man sich als Mensch schützen kann? Ich glaube das Problem haben wir alle. Was wissen wir über den Limbus, was fühlen wir? All das ist schwierig zu sagen. Jedenfalls haben sich Generationen vor uns schon darüber Gedanken gemacht, uA. Paracelsus. Sogar Jesus hatte diese Angst, die ihn bis ans Äußerste trieb und er ist doch auferstanden. Man hat auch die Sicht auf den sogenannten Doppelschoß, als eine Wiedergeburt im Geiste. Es kann natürlich auch ein psychosomatischer Effekt sein, beim Eintritt in die Ewigkeit, welcher die Grenze zieht, zwischen der Fülle und der Ewigkeit, die noch unerfüllt ist, ähnlich wie bei der Geburt. Der Unterschied ist nur ein Meer aus Schwärze, weil die Ewigkeit rein ist und man selber ein Maß an Sünden hat, wenngleich es auch kein Meer ist, sondern ein vertikaler Pechmarie-Strahl. Man hat aber dann auch diese Sicht auf das Kreuz, welches Horizontal und Vertikal vereint; also die Crux. Der Faktor ist Zeit, weil der Zustand die Zeit ist. Berichtet wird allerdings von Feuer und das hat nichts damit zu tun, sondern ist ein Zustand der Angst, weil der Limbus als Ort der Gottferne beschrieben wird, dh. ohne Licht und Jesus brachte das Gleichnis vom Armen Lazarus."Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen." Lk 16,22 Da haben wir den Doppelschoss. Wagner, Parsifal: "Du siehst mein Sohn, zum Raum wird hier die Zeit". In der Physik geht man eigentlich nur von Raumzeit aus, also dieser Kunstgriff.Sehen wir uns abermals das Beispiel von Paracelsus an:Aus der Philosophia magna; Zur Daubheit: Als Bildnis Gottes besitzt der Mensch einen göttlichen Geist oder "Geist des Lebens", in dem sein wahres Menschsein begründet liegt. Dem steht aber in ihm selbst "angeboren" entgegen der "Geist Limbi, der aus ihm eine unvernünftige Kreatur macht". Hier ist ein "Tier, und als ein Tier, ein tierischer Geist".Lunatici bezeichnet nun "den tierischen Geist der Menschen die von dem gemeinen man allein taub oder unsinnig geheißen wird und billig." Der göttliche Anteil des Menschen ist "aus dem Wort fiat", der tierische aus dem Limbus....dieweil er tödlich ist, sonst der Mensch faulet nicht, dann er muss in der Auferstehung wieder da sein und muss Rechnung geben und do empfangen den Lohn, gut und bös. Nun aber ist seine Schöpfung also, dass in seiner viehischen Natur und Art alle Eigenschaft sei des Viehs, in einem das, im anderen das, also das ein etlicher Mensch mag in dem, so es sein viehisches Wesen lässt regieren, erkannt werden, einem Tier oder Vieh gleich, der einer Kuh, der einem Schwein....so er aber das hinweg tut, so steht ein lauter Mensch da, der mag keim Tier verglichen werden".
Der Limbus hat keinen Fiat (lateinisch: es werde). Also, keine Entropie; keinen 2. Hauptsatz der Thermodynamik, das ist das Problem.
Orpheus in der Unterwelt. Principia Mathematica; in einem formal dargelegten System kann man keine Aussage über das System machen, es sei denn man nützt eine Meta-Meta-Sprache. Lazarus
Die Quintessenz des Mittelalters; hl. Thomas von Aquin, Paracelsus war das Universalienproblem. Die Principia Mathematica erschien erst Anfang des 19Jhdt. Archimedes dürfte der Vorläufer sein, der erste Universalienstreit; also die Qualia der Dinge. Dh. Thomas von Aquin ist dann eigentlich genau da hängengeblieben, indem er auf die Tauffrage auswich und Benedikt XVI. beseitigte durch Ockhams Razor einen Teil der Frage nach dem Limbus.
„Einer, der ein Philosoph sein und sich vor Falschem bewahren will, der muß seiner Philosophie eine solche Grundlage geben, daß er Himmel und Erde in einem Mikrokosmos zusammenfaßt“. Paracelsus
Sonst hat man den Koloss von Rhodos; eine Gestalt ohne Größenbezug. Spannend, dass der Universalienstreit, also im Klartext das Theodizee-Problem vor und nach Jesus aufkam; einerseits bei den Vorsokratikern und andererseits im Mittelalter, der Scholastik.
Ergo kann man den Klima-Aktionismus als eine Art Hilfeschrei verstehen, der aus einer Theodizee hervorgeht. Man kann es mit der Hexenverbrennung vergleichen, wo diese Verfolgung dort am Deutlichsten war, wo die Menschen vom Glauben abgefallen waren.