Der Herr deckt einem den Tisch vor den Augen der Feinde. Das ist schön, dass Gott keine Höhen und Tiefen kennt. Er bleibt immer, der Quell der Gnade, das unversiegbare Licht. Freilich, wir verstecken uns vor diesem Licht, weil wir Sünder sind. Die Sünde macht uns zu dem, der wir sind, unsere Individualität, Stärken, Schwächen, aber unsere Liebe verrät unser Gebaren; verrät, dass wir Kinder Gottes sind. Kinder, die am Wirken Gottes Teil haben. Wir erkennen in der Vorsehung, den Gott der mit uns ist, als Ratgeber, als guter Hirte. Gut, weil das Zurückblicken die Güte nährt, wir von ihm lernen ihn zu verstehen. Er, der vor uns ist. In seiner Vorsehung alle Stärke ist, die uns birgt. So sagt der Apostel: Wenn Gott für uns ist, wer ist dann gegen uns? Wer weitet seine Windmühlen, wie Don Quichotte? Der schnöde Mammon, den wir uns zum Freund machen sollen, wenngleich er uns widerstrebt. Sein Streben nicht das Handeln Gottes ist. Nun, Gott will uns zu Gehör geben, dass wir lernen müssen, auf seine Stimme zu hören. Dass wir lernen müssen, ihm zu folgen, wenn er uns Zeichen und Wunder anheimstellt. Wo Gott ist, da hat der Mensch seinen Bruder. Das will Gott uns mitteilen, dass wir obwohl wir keinem Menschen trauen, er doch ein Mensch unter Menschen ist, mit uns ist. Er, das Licht das alle Menschen erleuchtet, als das Herz Jesu, das alles Gute auf der Welt ermöglicht, denn ohne ihn vermögen wir gar nichts. Wir kennen nur das Gute, das wir loben und seine Vorsehung, die uns zu Kindern Gottes macht.Nehmt euch aber vor dem Limbus in acht! Das ist, was Jesus sagt, nehmt euch vor den Menschen in Acht. Der Limbus, das sind die Gerechten, die nicht an Jesus geglaubt haben. Es ist finster im Limbus. Nur Gott ist das Licht und das Licht leuchtet in der Finsternis. Das will sagen, dass die Hoffnung allein am Herrn hängt und die Hoffart sich von Gott unterscheidet. Oh du Gerechter! Stolz, dieses Erkennen der Demut Mariens, die wider die Naturlehren auftritt. Vor ihr flieht der Böse, der Gute aber hält Einsicht in seine Verfehlungen. Mea Culpa, ich bin doch nur Staub von Staub und suche den Abglanz des Allerhöchsten, dessen Schemel die Erde ist.Der Gerechte, der Jesus kreuzigt und dann hat man das auch, diese Freiheit eines Pontius Pilatus, der Jesus vor die Menge hält, um einen Schiedsspruch zu erfahren. Das Recht war klar, da Jesus die Juden im innersten berührte, abgesehen von den Schriftgelehrten. Er ging und er wandelte. Manche sahen ihn gehen, manche wandeln und er wandelte über das Wasser und nicht alle haben es gesehen. Warum ging er über das Wasser? Die Menschen kannten teils die Zusammenhänge nicht, kannten die Bedeutung von Bethesda vielleicht nicht, wo er zeigte, dass er größer sei wie die Engel, die himmlischen Heerscharen.

Wenn also Jesus wusste, was der Limbus, ergo das Reich des Todes ist, kann es ihn dazu bewogen haben, blutige Tränen zu weinen. Ich nehme an, dass es keine größere Angst gibt, welche die Seele kennt. Dann wurde spekuliert, was in den drei Tagen, bevor Jesus von den Toten auferstand passiert ist. Tja, die Spekulationen reichen von der Höllenfahrt Christi, bis hin zur Befreiung der Gerechten aus dem Limbus. Nichts Genaues weiß man nicht.

Mit ein Grund für die Nächstenliebe, obwohl Jesus sich mit dem Gleichnis des Armen Lazarus darauf bezog, dass eine Warnung nichts bringt. Man sieht Jesus darin in seiner Menschheit, seiner Menschlichkeit.