"Im christlichen Neuen Testament ist Bethesda einer von nur zwei Orten in Jerusalem, wo Jesus von Nazareth ein Wunder tut. Dieses Heilungswunder findet sich bei Johannes Joh 5,1-15: Danach sollen in fünf Säulenhallen rund um den Teich „eine Menge Kranker, Blinder, Lahmer, Dürrer“ (Joh 5,3) gelegen haben, die darauf warteten, dass „ein Engel in den Teich herab[stieg] und […] das Wasser [bewegte]. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, wurde gesund, mit welcher Krankheit er auch behaftet war.“ (Joh 5,4)"
September gilt in der Kirche als der Schutzengel-Monat und zuletzt der Tag zu Ehren von St. Michael, der 29. September, heute in einer Woche. Da feiern wir das Erzengelfest, zur Verehrung der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst; diese Präambel umfasst die ganze Menschheit, im Gegensatz zu Samuel Becketts Aussage in seinem Bühnenstück "Warten auf Godot", wo er sagt, dass die ganze Menschheit Kain und Abel wären. Es gibt gute Gründe, weshalb Gott als das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, bezeichnet wurde. [vgl. Joh 1,9] Somit ist es der Anspruch Gottes, Gott aller Menschen zu sein, in denen er sich birgt als das vollkommene und vollendete Wirken im Leben jedes Einzelnen. Wir kennen die Wege Gottes nicht, der Geist Gottes weht wo er will und das Böse erscheint als eine untergeordnete Macht Gottes, wo der Höchste zulässt und das hat er bei den Märtyrern getan, wie auch bei den Heiligen und Seligen. Jeder Mensch bekam von Gott ein Kreuz mit, das er tragen muss. Wir sind keine Fotokopien voneinander, sondern die Vorsehung hat jedem Menschen Prüfungen mit auf den Lebensweg gegeben.
Die (heilige) Dankbarkeit - subsummieren, besonders den Zwang. So sagt Jesus, dass man wenn einem jemand zwingt, eine Meile zu gehen, zwei Meilen gehen soll. Dieses subsummieren. Es geht dabei gar nicht um etwaige hedonistische Zustände, die gemindert werden, sondern um Abkehr zum Guten hin. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Zeit nicht mehr wird. Freilich ist damit eine Philosophie gemeint, so als Reisender zwischen den Polen der Welt. Die Betrachtung ruht nicht in der Rebellion, sondern in der Einsicht, dass das Böse Anschauung benötigt, als Zweifel. Erkenntnis ja, doch die Güte der Erkenntnis ist das Entscheidende. So haben wir die höchste Güte in der Gotteserkenntnis und diese wohnt vollkommen im heiligsten Altarsakrament, die alles Gute in sich vereint. Das Gute kommt also aus dem Herzen Jesu, welches sein Zelt aufgestellt hat in der Welt, der Kirche, dem Tabernakel.