Ein hochinteressantes Bild des Bannerträgers Christi. Er wird mit dem Herzen Jesu dargestellt, wenngleich das Herz ein Ausdruck der Seele ist und wir wissen, dass Engel keine Seele haben. Wie kommt dieser Künstler zu der Impression, den Freund der Seele einerseits mit dem Banner Christi zu malen, was zweifelsfrei richtig ist, nur wäre es wohl weniger Ausdruck gewesen, anstelle des Herzens Jesu eine Hostie darzustellen. Der Künstler hat sehr viel Wert daraufgelegt, während bei der Abbildung in Monte Sant Angelo des Erzengel Michael der Künstler hohen Wert auf die Schuhe des Engels legte. Freilich liegt es daran, dass St. Michael am Monte Gargano seinen Fußabdruck im Stein hinterließ. Auch die Karmeliten kennen die Nuance der Beschuhung und der Unbeschuhung. Wichtiges Attribut ist vor allem der Banner, wenngleich der Künstler es weniger impressionierte wie das Herz Jesu und wichtig ist auch der Mantel, so wie der Schutzmantel Mariens oder des hl. Josefs. Es bleibt dieser Aspekt offen, wenngleich der Künstler sich wohl überlegte, das Herz Jesu zu malen, als das Tribut des Engels. Ich kann das durchaus bestätigen, nur kam es selten zu solch einem klaren Ausdruck wie in diesem Bild. Der Erzengel, wenn er das Herz des Menschen berührt, ist so als wenn das heiligste Herz Jesu das Herz des Menschen berührt. (Bild im Anhang der Mail)
Was ist die Gnade? Die Gnade ist der Zustand des Friedens mit Gott.
Wunder ereignen sich am Horizont der Gnade
Es gibt unzählige Teufelspredigten und keine Einzige hat einen Wert. Der Teufel wird immer der Teufel sein, gleich was er sagt. Selbst wenn er Erkenntnis mitführt, säht er damit alles Böse. Man darf das Ziel nicht aus den Augen verlieren, nämlich den Gottesdienst. Unsere Trägheit macht es uns freilich schwer, aber man muss erkennen, dass Gott der Herr ist und Maria, die unbefleckte Empfängnis dürfen wir Katholiken, wir Karmeliten ohne Zweifel Herrin nennen.
"Wir wissen: Wir sind aus Gott, aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen." 1 Joh 5,19
Noch weiter geht Paulus indem er sagt: "nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir." Gal 2,20 aber das ist halt die Ehrfurcht vor dem Empfang des Allerheiligsten.
Der Prolog ist im Grunde der: "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt" Joh 15,16
Als Eigentum Gottes, ist es nötig diesen Umstand zu bekräftigen, daher die Sonntagsmesse als der Gottesdienst; Maria, Magd des Herrn. Da geht es nicht einmal nur um das Gebet, sondern um den Akt des Opfers Christi.
So kann man auch sagen: Verheiratet ist man nicht in der Kirche, sondern mit der Kirche, da sie ein Garant für Heiligkeit darstellt. Sie bietet alle Werkzeuge dafür, aus des Priesters Hand. Die Sakramente, die Sakramentalien, die Ablässe und das ist der Weg der Sühne, weil sie eschatogologisch ist, also von den letzten Dingen berichtet. Das tut die Zeitung auch, aber sie ist keine Kirche und bietet kein Erlösungswerk, auch wenn sie diesen Anspruch zu erheben scheint, aber das tut die Welt an und für sich.
Und zur Heirat, das beginnt eigentlich schon mit der Erstkommunion, weil der Empfang des Allerhöchsten einer himmlischen Hochzeit gleichkommt und diese wiederholt sich bei jeder heiligen Messe, wo der Erlöser als Hohepriester sein Amt vollzieht, uns mit Gott versöhnt und jedes dieser Sakramente bekräftigt die himmlische Hochzeit, welche einem Erlösungsakt gleichkommt.