Spr 15
Das Opfer der Frevler ist dem Herrn ein Gräuel, /
am Gebet der Rechtschaffenen aber hat er Gefallen. 1
Spr 15,8
am Gebet der Rechtschaffenen aber hat er Gefallen. 1
Spr 15,8
Ein Gräuel ist dem Herrn der Weg des Frevlers, /
wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den liebt er.
Spr 15,9
wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den liebt er.
Spr 15,9
Schlimme Strafe trifft den, der den rechten Pfad verlässt, /
wer Zurechtweisung hasst, muss sterben.
Spr 15,10
wer Zurechtweisung hasst, muss sterben.
Spr 15,10
Totenreich und Unterwelt liegen offen vor dem Herrn, /
wie viel mehr die Herzen der Menschen. 2
Spr 15,11
wie viel mehr die Herzen der Menschen. 2
Spr 15,11
Ein Zuchtloser liebt es nicht, dass man ihn rügt, /
zu weisen Menschen begibt er sich nicht.
Spr 15,12
zu weisen Menschen begibt er sich nicht.
Spr 15,12
Ein kluger Sohn macht dem Vater Freude, /
nur ein törichter Mensch verachtet seine Mutter.
Spr 15,20
nur ein törichter Mensch verachtet seine Mutter.
Spr 15,20
Wo es an Beratung fehlt, da scheitern die Pläne, /
wo viele Ratgeber sind, gibt es Erfolg.
Spr 15,22
wo viele Ratgeber sind, gibt es Erfolg.
Spr 15,22
Jeden freut es, wenn er (kluge) Antwort geben kann, /
und wie gut ist doch ein Wort zur rechten Zeit. 6
Spr 15,23
und wie gut ist doch ein Wort zur rechten Zeit. 6
Spr 15,23
Einen Lebenspfad zur Höhe gibt es für den Klugen, /
damit er der Totenwelt drunten entgeht.
Spr 15,24
damit er der Totenwelt drunten entgeht.
Spr 15,24
Das Haus der Stolzen reißt der Herr nieder, /
den Grenzstein der Witwe aber macht er fest. 7
Spr 15,25
den Grenzstein der Witwe aber macht er fest. 7
Spr 15,25
Wer sich durch Raub bereichert, zerstört sein Haus, /
wer Bestechung von sich weist, wird lange leben. 9
Spr 15,27
wer Bestechung von sich weist, wird lange leben. 9
Spr 15,27
Der Gerechte überlegt sich im Herzen jede Antwort, /
aber der Mund der Frevler sprudelt Schlechtes hervor. 1011
Spr 15,28
aber der Mund der Frevler sprudelt Schlechtes hervor. 1011
Spr 15,28
Wer Zucht abweist, verachtet sich selbst; /
wer aber auf Mahnungen hört, erwirbt Verstand.
Spr 15,32
wer aber auf Mahnungen hört, erwirbt Verstand.
Spr 15,32
1 ℘ 21,27; Sir 7,9
2 ℘ Ps 139,8; Sir 42,18
3 ℘ Sir 13,25f
4 ℘ 17,1; Ps 37,16
5 Solche Lehrsätze zeigen, dass der materielle Nutzen der Weisheit, der zwar öfter hervorgehoben wird, nicht das höchste Glück ausmacht.
6 ℘ 25,11
7 ℘ Dtn 19,14
8 26b: gefallen ihm, wörtlich: sind rein; «rein» ist kultischer Ausdruck, Gegensatz zu «Gräuel».
9 ℘ Jes 1,23
10 ℘ 19,28
11 Die Beherrschung der Zunge ist ein Lieblingsthema der Weisen.