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  1. Hld 7,2 Das Hohelied

    Wie schön sind deine Schritte in den Sandalen, / du Edelgeborene. Deiner Hüften Rund ist wie Geschmeide, / gefertigt von Künstlerhand.

  2. Hld 7,8 Das Hohelied

    Wie eine Palme ist dein Wuchs; / deine Brüste sind wie Trauben.

  3. Hld 8,5 Das Hohelied

    Wer ist sie, / die aus der Steppe heraufsteigt, / auf ihren Geliebten gestützt? Unter dem Apfelbaum hab ich dich geweckt, / dort, wo deine Mutter dich empfing, / wo deine Gebärerin in Wehen lag. 3

  4. Weish 1,14 Das Buch der Weisheit

    Zum Dasein hat er alles geschaffen / und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt. / Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, / das Reich des Todes hat keine Macht auf der Erde; /

  5. Weish 1,15 Das Buch der Weisheit

    denn die Gerechtigkeit ist unsterblich. 11

  6. Weish 2,1 Das Buch der Weisheit

    Sie tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen: Kurz und traurig ist unser Leben; / für das Ende des Menschen gibt es keine Arznei / und man kennt keinen, der aus der Welt des Todes befreit.

  7. Weish 2,5 Das Buch der Weisheit

    Unsere Zeit geht vorüber wie ein Schatten, / unser Ende wiederholt sich nicht; / es ist versiegelt und keiner kommt zurück. 2

  8. Weish 2,9 Das Buch der Weisheit

    keine Wiese bleibe unberührt / von unserem ausgelassenen Treiben. / Überall wollen wir Zeichen der Fröhlichkeit zurücklassen; / das ist unser Anteil, das fällt uns zu.

  9. Weish 2,11 Das Buch der Weisheit

    Unsere Stärke soll bestimmen, was Gerechtigkeit ist; / denn das Schwache erweist sich als unnütz.

  10. Weish 2,12 Das Buch der Weisheit

    Lasst uns dem Gerechten auflauern! / Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. / Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor / und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung.

  11. Weish 2,18 Das Buch der Weisheit

    Ist der Gerechte wirklich Sohn Gottes, / dann nimmt sich Gott seiner an / und entreißt ihn der Hand seiner Gegner. 6

  12. Weish 3,4 Das Buch der Weisheit

    In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; / doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. 3

  13. Weish 3,11 Das Buch der Weisheit

    Unglücklich sind alle, / die Weisheit und Belehrung verachten; / leer ist ihre Hoffnung, vergeblich sind ihre Mühen / und wertlos ihre Taten. 8

  14. Weish 3,12 Das Buch der Weisheit

    Ihre Frauen sind unverständig / und ihre Kinder böse, / fluchbeladen ist ihr Geschlecht. 9

  15. Weish 3,13 Das Buch der Weisheit

    Kinderlose Gerechte und kinderreiche Frevler: 3,13 - 4,613 Selig ist die Kinderlose, die unschuldig blieb / und kein Lager der Sünde kannte; / sie wird gleich einer Mutter geehrt, / wenn die Seelen ihren Lohn empfangen. 10

  16. Weish 3,14 Das Buch der Weisheit

    Selig ist auch der Kinderlose, / der sich nicht frevelhaft verging / und gegen den Herrn nichts Böses plante; / besondere Gnade wird seiner Treue zuteil / und ein gar köstlicher Anteil am Tempel des Herrn. 1112

  17. Weish 3,15 Das Buch der Weisheit

    Denn ruhmreich ist der Lohn guter Mühe / und unvergänglich die Wurzel der Klugheit.

  18. Weish 3,17 Das Buch der Weisheit

    Auch wenn sie lange leben, gelten sie nichts / und ehrlos ist am Ende ihr Alter.

  19. Weish 3,19 Das Buch der Weisheit

    denn schlimm ist das Ende eines schuldhaften Geschlechts.

  20. Weish 4,3 Das Buch der Weisheit

    Doch die große Kinderschar der Frevler bringt keinen Nutzen; / sie ist ein unechtes Gewächs, / treibt keine Wurzeln in die Tiefe / und fasst keinen sicheren Grund. 2