Zwei Wege in den Himmel, den breiten oder den schmalen. Jesus wähnt hierbei keinen kurzen oder langen Weg. Wenn man dabei metaphorisch werden möchte, dann ist der breite Weg der lange Weg, aufgrund der Gerechtigkeit und der Weg, der Barmherzigkeit im Schoße der Kirche ist der schmale Weg. Wenn ein vermeintlich Gerechter meint, er habe eh keine Sünden, dann kennt er sich wahrscheinlich herzlich schlecht. Wir haben alle das Erbarmen Gottes verdient, weil wir Sein Eigentum sind. Ein Tropfen des allerkostbarsten Blutes Jesu Christi kann die ganze Welt bekehren. Es liegt nicht daran, dass wir einander bekehren, das wäre Anmaßung. Wir kennen die Vorsehung nicht und können daher nicht davon ausgehen, dass wir Seiner gewahr werden. Wir müssen ihm nachfolgen und das bedeutet, auf diese leise Stimme des eigenen Herzens vertrauen und nicht zurückblicken, sonst gewinnen wir keinen Anspruch auf die Vorsehung.
hl. Johannes vom Kreuz
'Der Eremit' von Salomon Koninck; er hatte sich bei Rembrandts gebildet
"die dargebotene Hoffnung zu ergreifen. In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele" Hebr 6,18-19
"Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin." Mt 5,39
"Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm." Mt 5,41
"Frau, wo sind sie geblieben?" Joh 8,10
"Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen / und du erneuerst das Antlitz der Erde." Ps 104,30
"ich bin mit Christus gekreuzigt worden; nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir." Gal 2,19-20
Und Papst Franziskus ist ein Papst nach meinem Herzen.
Da geht es um Tugenden, wie bspw. Kardinalstugenden:
Gerechtigkeit (iustitia),
Mäßigung (temperantia),
Tapferkeit und Hochsinn (fortitudo, magnitudo animi bzw. virtus) und
Weisheit oder Klugheit (sapientia bzw. prudentia).
und die kommen halt alle aus dem Herzen.
Allzumenschliche Überprüfungen bei der Papstwahl wurden seit Johannes Paul II. nicht mehr angewandt. Dann hat man so etwas:
Königin von Saba
"In die christliche Ikonographie ist die Darstellung der dem Salomo huldigenden Königin aufgenommen worden, weil sie typologisch in Beziehung gesetzt wurde zu den das Jesuskind anbetenden Heiligen Drei Königen (Beispiel: Klosterneuburger Altar)."