Die Freude der Einheit ist prophetisch. Ein sehr schönes Wort seiner Heiligkeit und da fragt Jesaja: "Kann man einem Starken die Beute entreißen?" Jes 49,24 und da sagt Jesus "niemand wird sie meiner Hand entreißen." Joh 10,28 Ob das denn Tugenden wären und da sagt das Dogma: "„[Die heilige römische Kirche, durch das Wort unseres Herrn und Erlösers gegründet,] glaubt fest, bekennt und verkündet, dass niemand außerhalb der katholischen Kirche — weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter — des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr [d. i. der Kirche] anschließt. So viel bedeutet die Einheit des Leibes der Kirche, daß die kirchlichen Sakramente nur denen zum Heil gereichen, die in ihr bleiben, und dass nur ihnen Fasten, Almosen, andere fromme Werke und der Kriegsdienst des Christenlebens den ewigen Lohn erwirbt. Mag einer noch so viele Almosen geben, ja selbst sein Blut für den Namen Christi vergießen, so kann er doch nicht gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt‘". Gott hat dem größten Sünder vergeben. - "Not und Bedrängnis wird jeden Menschen treffen, der das Böse tut, zuerst den Juden, aber ebenso den Griechen; Herrlichkeit, Ehre und Friede werden jedem zuteil, der das Gute tut, zuerst dem Juden, aber ebenso dem Griechen; denn Gott richtet ohne Ansehen der Person." Röm 2,9-11 - "Den Juden bin ich ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen, die unter dem Gesetz stehen, bin ich, obgleich ich nicht unter dem Gesetz stehe, einer unter dem Gesetz geworden, um die zu gewinnen, die unter dem Gesetz stehen." 1 Kor 9,20 - "Die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade." Röm 6,14 "Heißt das nun, dass wir sündigen dürfen, weil wir nicht unter dem Gesetz stehen, sondern unter der Gnade? Keineswegs!" Röm 6,15 "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Röm 6,23 Wer sündigt, der beschreite die Tauferneuerung, also die Beichte um im Schoße der Kirche zu bleiben, der Gnade teilhaftig zu bleiben. Aber wie kann man sich seiner Sünden sicher sein? Es gibt lässliche Sünden und Todsünden; wobei die Todsünden in den Beichtstuhl gehören, denn sie führen zum Tod; also muss man sie abtöten. Sie werden versuchen wieder zu kommen, aber man muß daher den Willen haben, weiterhin zu beichten, um in den Frieden Christi einzugehen und das ist die Beichte. Wenn man sündigt, ist es dann ein Segen? Wahrscheinlich eher nicht, also braucht man die Gnade und die gibt es nur durch die Lossprechung im Beichtstuhl. Diese Gnade braucht man also, um den Leib Christi empfangen zu können, sonst sündigt man erneut durch einen Gottesraub, ohne einer gültigen Lossprechung und all das meint, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt, ergo: die Gnade!
Meint das nun, dass man nur in den Himmel kommt, wenn man im Schoße der Kirche bleibt? Aus der Sicht, also aus dem Schoße der Kirche, ja. Wann ist man dann im Schoße der Kirche? Wenn man im Stande der Gnade ist. Hinzu kommt der Empfang des Allerheiligsten, denn dieser ist die Nahrung für die Ewigkeit. Es ist das Brot und auch die Nahrung der Engel. Ebenso wichtig wie diese Einsicht, ist auch das was Paulus anmerkt "Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten." 1 Kor 9,22 Er ging inkognito, also er verleugnete sich selbst, so wie auch Christus mit Sündern aß ohne selber zu sündigen.
Eine Taufkerze, so wie ein Fingerzeig, halt, da seht her, es leuchtet trotz aller Finsternis in der Welt.
Der Herrgott ist ein sehr genauer Richter. "Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr." Röm 12,19 Man darf den Herrgott nicht auf die Probe stellen! Es ist nicht so, dass er da Ideen hat. Er ist ganz Gott.
"In einer seiner Predigten sinnierte der hl. Kolumban der Jüngere über die Flüchtigkeit des Lebens. Er schreibt, ein vermeintliches Augustinus-Zitat aufnehmend:O du menschliches Leben, zerbrechlich und sterblich bist du, aber wie viele Menschen hast du getäuscht, verführt, verblendet? Insofern du flüchtig bist, bist du ein Nichts, insofern du dich sehen lässt, bist du ein Schatten, insofern du dich erhebst, bist du Rauch; täglich fliehst du dahin, und täglich kommst du, im Kommen schon fliehst du, im Fliehen kommst du, unähnlich bist du im Ausgang, ähnlich im Ursprung, unähnlich im Aufwand, ähnlich im Vergehen, angenehm den Törichten, bitter den Weisen...."