Gottlieb Fichte

Und eigentlich respondiert Schopenhauer auf Fichte mit seinem Frühwerk: Über die Vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde und von Schopenhauer kommen wir dann auf Nietzsches Frühwerk oder vielmehr an das Gleichnis von dem an den Pflock des Augenblickes geketteten Schafes, wo dann die Besonnenheit draus hervorgeht, wider den Automatismus oder des Kalküls, des Reizes, eines tierischen Aspektes.

""Als Biltnus Gottes besitzt der Mensch einen göttlichen Geist oder "Geist des Lebens", in dem sein wahres Menschsein begründet liegt. Dem steht aber in ihm selbst "angeboren" entgegen der "geist limbi, der aus ime ein unvernünftige kreatur macht". Hier ist ein "tier, und als ein tier, ein tierischer geist".

Lunatici bezeichnet nun "die tierischen geist der menschen die von dem gemeinen man alein taub oder unsinnig geheißen wird und bilich." Der göttliche Anteil des Menschen ist "aus dem Wort fiat", der tierische aus dem limbus. Dieser ist "nichts anderes als alein das sterblich ding am menschen, das do faulet. ......dieweil er tötlich ist....sonst der mensch faulet nicht, dan er muß in der auferstehung wider do sein und muß rechnung geben und do empfahen den solt, gut und bös... nun aber ist sein schöpfung also, das in seiner vihischen natur und art all eigenschaft seind des vichs, in eim das, im anderen das, also das ein ietlich mensch mag in dem, so es sein vihisch wesen leßt regiren, erkent werden, einem tier oder vich gleich, der einer ku, der einer sau....so er aber das hinweg tut, so stet ein lauter mensch do, der mag keim tier vergleicht werden".

Der Prozess, der zum Regiertwerden des Menschen von seiner niederen Triebnatur führt, vollzieht sich wieder in der neuplatonischen Korrespondenzenlehre. Da im Limbus die gesamten vier Elemente enthalten sind, als siderische Welt mit dem Himmel und als elementische Welt mit Tier und Pflanze, so korrespondiert der Mensch, der mit seinem corpus physicum aus dem Limbus stammt, mit dem ganzen Kosmos." Paracelsus

Von ihm stammt auch das Zitat: „Einer, der ein Philosoph sein und sich vor Falschem bewahren will, der muss seiner Philosophie eine solche Grundlage geben, dass er Himmel und Erde in einem Mikrokosmos zusammenfasst“.

Das endet dann im Zen Buddhismus: Meister, woher kommen die Berge? Aus Österreich!