Engel und Erzengel: "Ich werde einen Engel schicken" Ex 23,20 und dann steht weiter: "Ich werde Krankheiten von dir fern halten." Ex 23,25 Das Geflecht ist interessant, da wird darauf in jeder Predigt Bezug genommen, dass jeder einen Schutzengel hat und dann sagt man, Priester haben sogar zwei, einen zur Wandlung. Es ist glaube ich schwierig zu sagen, was wir über die Engel wissen. Man muß natürlich diesen ganzen Kontext betrachten, der sich hier in Exodus erschließt. Hier zB. "Du sollst keine Kultgegenstände herstellen wie sie, sondern sie zerstören und ihre Steinmale zerschlagen." Ex 23,24 Also, so eine Figur des Erzengels, der dann nicht dem Willen folgt, quasi widerlegen. Im Grunde ist es Kunst, nicht und die Tatsache eines Willens erschließt sich ohnehin im Gebet, wenn man also seinen kleinen Eigenwillen Gott darlegt, als das wovon das Herz voll ist und der Mund eben spricht. Je mehr man sich Gott anschmiegt, desto mehr geschehen Zeichen und Wunder, also die Annahme, dass man nicht krank wird oder dass Gott seine Frommen nicht verwesen lässt, geben zu denken und wie kann man sich verhalten? Es gibt dafür keinen rechten Codex, wie der hl. Augustinus sagt: Liebe und tue was du willst. Nun, ein Wille ist etwas Gedeihliches, sagt man oder der Wille unterscheidet sich vom Instinkt, vom Trieb. Kann man das so sagen, wenn man der Eingebung folgt, Gottes Willen zu tun und das machen 33.000 verschiedene Konfessionen des Christentums und nur eine wahre Kirche, von Jesus gestiftet.

„Eine Stimme ruft in der Wüste: / Bereitet dem Herrn den Weg! / Ebnet ihm die Straßen!“ Mk 1,3

Das Franziskuskreuz wird als Tau beschrieben, als Zeichen welches die Israeliten mit Lammblut auf ihre Türstöcke malten, um den Engel des Todes abzuhalten. Das Tau und die Taufe, wobei das Wasser symbolisch an Bethesda errinnert, wo ein Engel mit seinem Flügelschlag das Wasser zum Wallen bringt und so die ersten Kranken welche diese Wellen berührten, heilten. Die Wüste ist eigentlich mehr das Unheil, wo kein Wasser ist, per se und dann schlug Mose mit dem Stab auf den Fels, auf Petrus und es kam reines Wasser hervor, klar wie die Wahrheit. Satan wollte in der Wüste von Jesus aber kein Wasser, sondern er forderte Jesus auf, Brot für ihn aus einem Stein oder Fels zu machen. So als wäre die Exkommunizierung nicht kräftens.