Ist natürlich ein interessantes Gedankenspiel. Gott sagt, es wird keine Sintflut mehr geben und lässt dafür den Regenbogen erstrahlen. Als Synonym wider die Gewalt, weil er ja weiß, dass er die ganze Ewigkeit zum Strafen hat. Er lässt also keine Sintflut mehr kommen und dann sagen sie "hinter uns die Sintflut". Da das jedoch alles alttestamentarisch vonstatten ging, plagt man damit um es genau auf den Punkt zu bringen, zwei Religionen, die im Grunde genommen, eine andere Zeitrechnung leben, denn mit der Geburt Christi verhält es sich so, dass der Gott der Geschichte, ein völlig neues Kapitel aufschlug. Also kann man noch natürlich im Geschichtsbuch nachlesen, wie sich alles begeben hatte, nur, wie lernt man dann den Gott der Geschichte persönlich kennen, der sich erst im neuen Testament erschloss? Also, da ist nicht mehr die Rede von Sintflut ja oder nein, sondern Gott Sohn, anerkennen oder nicht. Also, ist diese Fasson eines Gedenkspruches aus dem Alten Testament wohl mehr so etwas wie der Vers: Sit tibi terra levis! Möge dir die Erde leicht sein! Nur in anderen Worten eben, aber es kommt auf dasselbe heraus. Auf das Heidentum und insofern ist sowohl die eine also auch die andere Aussage unzeitgemäß. Da sind zwei Jahrtausende dazwischen und mehr. Es ist woke, ein eigenes Weltbild zu haben. Ein Konkubinat muss man lösen, die wilde Ehe leugnet das siebte Sakrament, fern ab des sechsten Gebotes, wie beim König von England, der zum Bruch mit der kath Kirche führte. Interessant ist sicherlich der Passus, dass wenn man eine Frau auch nur lüstern ansieht, bereits mit ihr Ehebruch begangen habe. Jedem Christen sein Zölibat und wer ohne Sünde ist, ärgere sich nicht, denn dem Reinen ist alles rein. Die hl. Therese von Lisieux, Doktor der Kirche lehrt, dass man die Sünden der Anderen auf sich beruhen lassen solle. Nun, jedem sein Gewissen mit dem die Person sich Gott nähert und nur er kennt die Schritte der Entfernung. Gott hält uns an den Haaren fest. Das ist nunmal so, niemand kann seiner Herrlichkeit entfliehen! Pläne. "Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt." Spr 16,9
Der Papst leidet, aber dieser Schmerz ist in uns allen. Weltschmerz, Urschmerz, Ausdruck des kleinen Glaubens, sagt der Empörte und behält natürlich Recht, wie beim Disput der Optimist. "Wer zu den Müttern sich gewagt. Hat weiter nichts zu überstehen." Goethe, Faust II. Also, der Faust mündet marianisch. Die Koinzidenz dieses Problems liegt bei "Der Segen des Vaters festigt die Wurzel, / doch der Fluch der Mutter reißt die junge Pflanze aus." Sir 3,9 Jesus Sirach und es gibt in der Bibel nichts vergleichbares. Hier setzt die Bibel einen Hebel an. Das ist interessant, denn hier wird die Miterlöserschaft deutlich. Religion tragt die Welt, besonders wenn man so viele unter einer Fuchtel vereint. Jede Form von Religio ist eben ein mütterliches Gebinde. Es ist total spannend, dass es 33.000 verschiedene christlich meinende Konfessionen gibt und nicht einmal zwei passen zusammen. Das muss einem doch zu denken geben; was also Omnipotenz bedeutet und dann kann man auch über Transzendenz und Immanenz nachdenken.