Das ist halt Dogmatik: "die Zeit ist vielleicht sehr nahe, wo man wieder und wieder begreifen wird, was eigentlich schon ausgereicht hat, um den Grundstein zu solchen erhabenen und unbedingten Philosophen-Bauwerken abzugeben, welche die Dogmatiker bisher aufbauten" F. Nietzsche, als Philologe und da sagt der junge Nietzsche über Gott: "Ich habe es fest in mir beschlossen, mich seinem Dienste auf immer zu widmen." Es ist, der Gerechte und er sagte über sich selber, er schreibe wie ein Schwein. Der Satyr, den er erwähnt hat. Die ganze Geschichte ist voll mit Rätseln, wie König Ödipus. Franziska Nietzsche war da weniger ein Thema. Abgesehen von der Tiefe eines Nietzsche-Studiums, denkt der Papst recht pragmatisch. Wir haben 33.000 christlich meinende Konfessionen, aber nur eine Kirche. Gleich welcher Papst. Naturreligion ist eigentlich das Thema, weshalb sich die Geister eben bei den Sakramenten scheiden, allen voran die Beichte und dem Anerkennen Jesu. Über das haben sich einfach schon viele Gedanken gemacht und es ist ein - no way out, auch wenn die Idee kindlich anmuten mag, so blieb Jesu auch in seinen Gleichnissen mit einem tiefen Ernst und eben jener Standhaftigkeit, welche sich im Kreuz manifestierte und so die Auferstehung darlegte, ohne dass ein Auge das gesehen, oder ein Ohr es gehört habe, dass Gott denen die ihn lieben den Leib Christi darreicht. Ist es deswegen eine Sünde wider den Heiligen Geist, dass man sich eine Gesamtkirche für alle christlich meinenden Geschöpfe wünscht? Jesus beantwortet die Frage eh: "Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?" Lk 9,25 Also, die Kirche ist ein Leib mit vielen Gliedern. "Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus." 1 Kor 12,12 So eine Showdown-Politik wie der jüngste Tag, wo man den Feinden etwas ausrichtet, das ist schwierig, angesichts der Gottferne, also dem Limbus. Nun ist Jesus der gute Hirte, der sein Leben lässt für die Schafe und er hat auch andere Ställe. Der Gerechte ist da und dort gerecht. Da wird es interessant, wenn man die paulinische Sichtweise betrachtet, der wiederum sagt, dass der Mensch nur durch den Glauben an Jesus Christus gerecht werden könne. Wenn man aber dann, nehmen wir eine dieser 33.000 christlich meinenden Konfessionen heraus, die Beichte negiert und da geht es überhaupt nicht um den Primaten der Kirche. Der ist komplett nebensächlich, wie eine Institution eben keine Person ist, sondern eben ein Werk. Beichte wird negiert, wie das aber auch in der Kirche passiert, von jenen die in der Volksschule das letzte Mal beichten waren und dann nicht mehr. So ist also der Abfall da auch nicht gering, denn die Gnade, welche durch die Beichte hervorgeht und zum Empfang der Heiligen Kommunion befähigt, beruht auf dem Beichtgeheimnis und mit ihm das Martyrium.