Wie man es dreht und wendet, die Privatoffenbarungen bringen im Grunde bis auf wenige Ausnahmen gar nichts. Das fangt schon beim Apostel Johannes an. Da sieht man, wie ein Mensch, der Gott liebte dann plötzlich avanciert und ebenso muss man beim Evangelium darauf achten, dass man sich an der Christozentrik bedient, weil der Nutzen für die Ewigkeit im Worte Gottes liegt. Nicht umsonst, gab es ab Jesus Christus keine Propheten mehr. Da ist niemand mehr, ebenso wie der Vorgänger unseres Pontifex den Limbus der ungetauften Kinder als leer bezeichnete. Die Kirche möchte das nicht mehr verkünden. Ja, aber dann müssen wir uns buchstäblich am Evangelium ausrichten und das tut man ja auch, wenn man Jesus liebt und die ganzen moralischen Ansätze von plappernden Heiden, die also die Privatoffenbarungen schwelgern, außer Acht lassen und das kann ich auch und insbesondere wenn ich in der Kirche bin und nicht austrete, denn Jesus hat Petrus seine Kirche übergeben und nicht dem privaten Anschein von persönlichen Belangen unterjocht. Er kann, aber er muss nicht. Sein Wort aber birgt Heil und Frieden. Privatoffenbarungen ja, aber nur in der Beichte.

Vatikan legt neue Normen für Marienerscheinungen fest - So heilig die Heiligen auch immer waren, es waren Sünder, bis zuletzt. Heilig ist der Geist, der lebendig macht.

Bei Maria hat man auch den Menschen; der bspw. im Stolz Jesus darum bat, das Wunder in Kana zu wirken. Selbstgefälligkeit, in diesem Sinne und eben deswegen können wir Jesus als Bruder ansehen, weil er als Gottmensch dieses ganze Dilemma der Menschheit natürlich auch in sich hat. Der Mensch ist eben ein Sünder und Jesus sagte dann allen, sündigt nicht mehr. Tue das einfach nicht mehr, sonst machst du ja die Werke des Satans. Also mehr als ein Bruder ist da nicht herauszuhören aus diesem Wort, aber Gott heilt.

Das ist kein neuer Kontext, den hat man schon immer gehabt. Es muss nur klar sein, dass der Heilige Geist in der Kirche und der Menschheitsgeschichte wirkt, wie eh und je. Der hat auch schon vor dem Auftreten von Jesus gewirkt, bis zum Anfang der Erde. Dem kann man nichts erklären, wie er heiligt. Sicher, die Entscheidung braucht es und diese gewinnen wir nur, indem wir Jesus lieben.

"Mit dem Heiligen Geist kann man siegen, er gibt uns die Kraft... Er tritt in dieses Herz ein und heilt alles. Und das zeigt uns auch Jesus, als er sich, vom Geist bewegt, für vierzig Tage in die Wüste zurückzieht (vgl. Mt 4,1-11), wo er versucht werden sollte."

Eben wegen dieser Menschlichkeit tritt Maria auch als Fürbitterin in Erscheinung.

So weiß man natürlich auch, wie Satan angreift; in der Selbstgefälligkeit, dem Hochmut, Stolz. Das sind das Kriterien, weshalb Erscheinungen zu keinen automatischen Ablass führen, sondern erst wenn der Klerus entscheidet, dass es sich um einen anerkannten Wallfahrtsort handelt, wird einem beim Besuch einer solchen Stätte ein entsprechender kirchlicher Ablass von verdienten Strafen im Fegfeuer zuteil. Demut und Maria ist das reinste Geschöpf der Demut, auch wenn sie uns als ein Mensch in Erscheinung tritt.