Wesentlich ist daher, nicht die Aussage Unbefleckte Empfängnis, sondern reinste Jungfrau.
Warum Gottesfurcht? Nun, in Mariazell steht eine Statue der hl. Anna, Mutter von Maria. Sie hält einen Banner in der Hand mit der Aufschrift: Fürchte Gott und halte seine Gebote. Das ist der Angelpunkt, der die Welt in Atem hält, die den vollkommenen Menschen, Maria zur Weisheit erzogen hat, worauf die Früchte: Demut, wahre Gottesliebe entstanden sind. Vgl. "Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht" Sir 1,14 und so blicken wir in das Buch der Weisheit "Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit, / er entfernt sich von unverständigen Gedanken / und wird verscheucht, wenn Unrecht naht." Weish 1,5 Gottesfurcht ist daher eindeutig die Furcht, dass Gott uns verlässt. Adam und Eva waren von Gott verlassen und sündigten, fielen und wurden vor dem ganzen Himmelreich zuschanden.
Der Sohn des lebendigen Gottes musste fliehen, durch Maria getragen, durch Josef geschützt. Gott wurde verscheucht, da Unrecht nahte. Das ist, wie bei Adam und Eva, denen sich die Schlange näherte.
Das Leben von Heiligen - Die Freunde im Himmel. Sein Leben für seine Freunde geben, meint die Heiligen im Himmel, diese Schätze im Himmel sammeln. Was meint das? Ja, sich mit den Leben der Heiligen zu beschäftigen. Der hl. Stephanus sagte noch: Ich sehe den Himmel offen!
Freunde im Himmel. Die Jünger haben dann durch den Namen Jesu, also durch die Freundschaft mit Jesus Wunder gewirkt.
Man würde doch in Depression verfallen, argwöhnisch werden, wenn man im Himmel keine Freunde hat.
Und Jesus sagt klar, wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Vgl. Mt 10,37. Damit meint er die Vorfahren. Wer die Vorfahren mehr liebt als ihn, den Heiligen. "Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben." Joh 8,24
Das Urteil Jesu über den Täufer "Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll." Mt 11,14
"Es gibt Geschenke, von denen man nichts hat, / es gibt Geschenke, die man doppelt vergüten muss." Sir 20,10 Das Geschenk der Taufe, durch die Eltern. Das Geschenk der Tauferneuerung durch die Kirche. Das Geschenk des braunen Skapuliers.