Warum wird das Wort Religion also religio für Gebundenheit im Zusammenhang mit einem Erlösertum, dem von Jesus Christus in Verbindung gebracht? Warum gibt es Religionsfreiheit? Erstens wird man religiös, sobald man eine eheliche Bindung eingeht, weil sich hierbei die Eheleute gegenseitig das Sakrament spenden und dann gibt es die klare Freiheit von Religion. Das bedeutet nicht, dass man Agnostiker wäre, sondern dass man im Grunde an den Erlöser glaubt. zB. kann man Fleisch essen und etwaige Riten, die Religionen haben, spielen nur partiell eine Rolle. Jesus bezieht sich im Gespräch mit dem Judentum darauf, dass er nur zwei Gebote hat, anstelle von Mose zehn. Diese zwei Gebote; Gottesliebe und Nächstenliebe seien insofern auch die Erfüllung der Zehn. Ohne der Gottesliebe hat man den Limbus, also die Gottferne, wo Gott selbst das Licht ist, das alle Menschen erleuchtet. Da geht es nicht um eine Umnachtung wie bei Nietzsche, sein Vater litt an Hirnerweichung, sondern um die Ferne von Gott. Auch Mose soll im Limbus gewesen sein, weil er mordete. Diese drei Tage wo Jesus im Reich der Toten war, der auch als der Limbus bekannt ist, habe er dazu genützt die Gerechten wie eben Mose in den Himmel zu führen. Ich kann mir das schwer vorstellen. Man sagt auch, der Limbus wäre ein Ort ohne dämonischer Qualen, was angesichts der Gottferne, der Ferne von Licht eine Schmähung ist, ein Schmäh. Eine Gottferne löst eine unfassbare Angst aus. Das muss man auch dazu sagen und Jesus, das stimmt schon hat im Garten Getsemani freilich auch diese Angst erlebt, als Stärkung vielleicht für den Limbus. Daher kann es schon sein, es bleibt ein Gleichnis, weil wir nicht sehen können, was der Limbus ist. Limbus, der neben dem Fegfeuer, dem Himmel und der Hölle auch vorstellbar ist. Existieren tut darin freilich nur das Fegfeuer, weil es vergänglich ist, der Limbus, die Hölle oder Himmel sind nicht vergänglich, können daher auch nicht existieren, im Sinne des Wortes. Man kann sich wie ein Philologe darauf festlegen, Buddhisten tun das, aber die haben auch mehr Zeichen, mehr semiotische Ausdrücke in ihrer Sprache. Es ist im Grunde keine Erkenntnis. Jesus nennt: Das Himmelreich, das Reich Gottes, den Himmel, das Paradies. Auch hier ein semiotischer Reigen.

Bei einer Majestätsbeleidigung unterscheide man den Titel Seiner Majestät; welcher sich auf den hl. Erzengel a priori bezieht. als Seine Majestät der Erzengel. Sein göttliches Wesen; van Gai, als von Gott. Wenn die Majestät im Stande der Gnade lebt, dann Seiner Gnaden und die Queen wie man sie nennt, ist weder uniert noch im Stande der Gnade der römisch/katholischen Kirche.

Majestät als beflecktes Amt? Das macht wenig Mut, es ist freier gesprochen rebellisch.