"Die Philosophia magna schreibt: Zur Daubheit: Als Bildnus Gottes besitzt der Mensch einen göttlichen Geist oder "Geist des Lebens", in dem sein wahres Menschesein begründet liegt. Dem steht aber in ihm selbst "angeboren" entgegen der "geist limbi, der aus ime ein unvernünftige kreatur macht". Hier ist ein "tier, und als ein tier, ein tierischer geist". Also, das haben wir auch, dieses Phänomen.
Da sind wir gleich beim Naturrecht, bei der Naturehe, der Naturphilosophie, dem Naturschnitzerl und der Wiener mag halt sein Wiener.
Was ist von Privatoffenbarungen zu halten? Nun, etwa 1000 Marienerscheinungen in 2000 Jahren, eine doch beträchtliche Anzahl. Was nützen Privatoffenbarungen? Nichts oder sie untermalen das Geschehen, doch hierbei kann man auch bei dem Wort der Apostel bereits von Privatoffenbarungen sprechen oder den Worten von Heiligen Allgemein. Was also wäre keine Privatoffenbarung in diesem Sinne? Nun, Rasenkreuze zB. sind grundsätzlich widerlegte Ereignisse. Bei einem Blutwunder verhält es sich wie bei den Stigmata. Blutzeugnisse sind per Definition Martyrien und so kann man schwerlich von einer privaten Meinung ausgehen.
Neulich einen Iraner kennengelernt, der war evangelisch und bekehrte sich zum Katholizismus. Man kann dem Herrn der Geschichte nicht vorgreifen. Wir kennen seine Pläne nicht. Es erinnert an das Gleichnis Jesu, "Das Gleichnis vom Sämann" Mt 13,1-9. Jedenfalls hat mich der Bekehrte an das Gleichnis Jesu erinnert. In seinen Augen war das Feuer des Glaubens und seine Ohren waren weit offen, er wollte alles wissen, was ich ihm sagte.
Die Geschichte ändert sich nur langsam, man kann nicht alles wissen. Einst hatte der hl. Augustinus einen Traum von einem kleinen Kind, das am Strand das Wasser vom Meer in eine kleine Grube schaffen wollte und genauso verhält es sich mit dem, der neu bekehrt ist. Wissen braucht Zeit, um verstanden zu werden, aber der gute Wille zählt und wenn sich da jemand auf den Weg macht, dann will er etwas wissen.
Das Problem dabei ist, dass Satan die Menschen zusammentreibt wie Tiere. Satan leugnet die Menschwerdung des Wortes Gottes; er leugnet den Menschen, die Menschheit und genau deshalb hat der Herr Jesus es erlaubt, bei Herodes vorgeführt zu werden. Siehe, der Mensch, der Gottmensch.