Hochzeit zu Kana - Wer plant eine Hochzeit und hat dann zu wenig Wein? Seltsames Augenmaß. Vgl. "wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?" Lk 14,31"Nur weil ihr so hartherzig seid" Mt 19,8 und dann sagt er: "Am Anfang war das nicht so." Mt 19,8So ist das harte Herz im Ehebruch bereits vorhanden und im Konglomerat erst, der wilden Ehe bezogen die Kirchenväter den Umstand hin zur Exkommunizierung. Denke, das ist im Kirchenrecht klar geregelt, dass eine Verlobung, wenn zwei im selben Haushalt leben, ebenso zur wilden Ehe, also Naturehe zählen. Die Frage ist nur, inwiefern hierbei das harte Herz zutrifft, wenn die Beziehung zerbricht? Im Anfang war es nicht so, sagt also der Herr.Satan sagt in einem Exorzismus im Fall Rippertschwandt: "Die jungen Leute verführen wir so: Wir wecken in ihnen Liebe gegen einander; sie glauben, das sei nichts Böses. Sie wissen nicht, daß sie dadurch in die Stricke laufen." - Das ist Mutmaßung, das harte Herz hat damit nichts zu tun, befürchte ich, weil selbst wenn die Frucht dieser wilden Ehe den Umstand akzeptiert, spricht man von der Erbsünde. Also ein Mann lässt sich von seiner Frau scheiden, heiratet wieder eine Andere und hat mit ihr Kinder; so tragen diese Kinder dieselbe Schuld wie die Eltern auf sich; in Anbetracht von "Denn die Kinder eines sündigen Beischlafs / treten im Gericht als Zeugen auf / für die Schlechtigkeit ihrer Eltern." Weish 4,6 Schuld ist halt ein Universalbegriff, so wie es nur einen Erlöser von der Schuld gibt. Wird in dem Umstand verharrt, ergeben sich neue Fragen. Was, wenn der Mann stirbt, wer erbt dann die Schuld? Wiederum Weisheit 4.6 und da vergeht kein einziger Buchstabe. Dann geht der Begriff der Erbschuld weiter, bis ins siebte Glied der Kette und zur Taufe kommt dann auch noch die Tauferneuerung, sprich das Sakrament der Buße. Ist nur die Frage, ob sich das harte Herz dabei zur Gültigkeit hinführen lässt. Zitat:"Nach der herkömmlichen kirchlichen Lehre gilt die Ehe als vertragliches Rechtsverhältnis; daher dürfen wiederverheiratete Geschiedene nicht zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie zugelassen werden, solange sie Geschlechtsgemeinschaft miteinander pflegen."Wie soll ich sagen, das ist Selbstkasteiung, wie Flagellanten. Also, da hat man den Krieg. Vgl. Mt 10,34-39 Die verlassene Frau trägt ebenso ein hartes Herz mit sich, allerdings ohne der Erbschuld, zumal sie nicht ebenso in wilder Ehe weiterlebt und vielleicht weiteren Nachwuchs mit dem neuen Partner zeugt.
Diese Sicht erinnert an die antiken Griechen, die dachten, dass es die größte Sünde sei, geboren worden zu sein, aber das wäre undankbar. Erkenntnis ist nicht die Quintessenz des Glaubens oder Fürwahrhaltens. Es ist ein Logos, in dessen Fahrbahnen man sich bewegt und insofern unbeweglich; Amor fati.Dazu kommt dann eigentlich auch die Vermittlerschaft Mariens, als die Unbefleckte Empfängnis. "Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!" Joh 2,5 - Der Wahlspruch aus dem Pontifikat von JP II.
Bis auf das, dass er das Kreuz von San Damiano in die himmlische Basilika trug, habe ich auch keinen Vorwurf gegenüber JP II. Dieses Kreuz habe im Fall der Anneliese Michel zu ihr gesprochen, bevor sie bessen heimkehrte. Das ist halt eine Art von Fauxpas St. Michael Seiner Majestät gegenüber.
"freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind." Lk 10,20
Die heilige Kommunion wird in der Kirche auch das Hochzeitsmahl des Lammes genannt, oder das Himmlische Hochzeitsmahl. Warum heißt es so? Weil Engel und Menschen gleichsam diese Nahrung für die Ewigkeit teilen. Das Brot wird gebrochen.