Der Protestant sieht das nicht so, sondern er kehrt sich der Naturreligio zu; der natürlichen Gebundenheit, wie sie im Alten Bund vorkommt. A priori, die Bindung:

"Ich traue dich mir an auf ewig; / ich traue dich mir an um den Brautpreis von Gerechtigkeit und Recht, / von Liebe und Erbarmen,

ich traue dich mir an / um den Brautpreis meiner Treue: / Dann wirst du den Herrn erkennen." Hos 2,21-22 (Der neue Bund)

Der Unterschied ist, dass das Neue Testament keine Bindung a posteriori mehr ist, weil Jesus als der Erlöser kam. Als der, der von der Bindung des alten Bundes befreite, weil der Vater dem Sohn alles übertragen hat; siehe Joh 5,22 .

Was soll der Papst dazu sagen? Er kann sich da schwer solidarisieren. Der Papst ist sehr weise! Er kennt die Höhen und die Tiefen, die Weiten und die Enge.

Dann aber die Frage "Wo ist der Seele Ruf?" - Diese Verlassenheit, die Jesus am Kreuz erfuhr; frei nach Psalm 22: "Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, / der Leute Spott, vom Volk verachtet." Ps 22,7

Und Goethe erwähnte da bereits im 1. Teil des Faust den "Übermenschen", lange vor Nietzsche. Vermutlich bezogen auf die Übernatur des Menschen, als der Engel.

Die ersten Karmeliten kamen vom Berg Karmel, ließen sich taufen und kehrten wieder auf den Karmel zurück.

"Ich habe den guten Kampf gekämpft" 2 Tim 4,7

Zelo zelatus sum pro domino deo exercituum

"Mit leidenschaftlichem Eifer bin ich für den Herrn, den Gott der Heere eingetreten" 1 Kön 19,10

"Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach." Lk 9,23

Jesus Christus spricht von Johannes, dem Täufer als ein Zeugnis für ihn und sagte "Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll." Mt 11,14

und Jesus Sirach sagte über Elija "Von dir sagt die Schrift, / du stehst bereit für die Endzeit" Sir 48,10

Dann ist das schon so.