Nach Dostojewski ist der Suizid das eigentliche philosophische Problem. Eine gewisse Gattung hat sich verlaufen, aber ab wann? Ab Schopenhauer? Wohl kaum. Eigentlich Descartes; Theorien über die Wahrnehmung - der Homunculus, also dieses mathematische Kalkül in der Philosophie, ergo im Idealismus und eigentlich ist da die Sünde das eigentliche Problem. Die Sünde ist der Umschwung des Alls, frei nach Xenophanes. Der Ausweg ist da eigentlich mehr der Cusaner.

Es ist eine Position. Nicht mehr, nicht weniger und dann geht es dabei um das Glauben, das Fürwahrhalten, weil der Hochmut oder Stolz die erste Sünde war. Wenn der Heilige sich auf diese Position bezieht, dann hat er sie erprobt und ich denke, sie ist vom Standpunkt der Philosophie eine Gewährleistung wider den Pessimismus eines bspw. Mainländers. Eigentlich wirklich ein Mainländer-Phänomen; die Pflanze als bloßer Wille. Also die Philosophie entspricht dem Resümee seines Hauptwerkes "Anleitung zum glücklichen Nichtsein". Menschen kleben sich irgendwo fest, diese ganze Grünen-Bewegung entspricht Mainländers Pessimismus, als eine Art Wand. Aber das geht natürlich stark in die Politik, wo man aber keinen Termini findet. Es sind Kalküle, wie die Fäden, die einer an einer Marionette zieht. Es entspricht dem Willen einer Pflanze, die nach Plato in den Wolken wurzelt oder wie Christus sagt, ob man hinaus ging um ein Rohr schwanken zu sehen.

Diodoros Kronos; Auslegung seines Meisterarguments - Nichts, was niemals geschah, geschehen wird, ist möglich. - Eigentlich kann man das als stoischen Grundsatz verstehen. Die Möglichkeit und ihre Notwendigkeit. zB. ist Satan ein abgefallener Engel. Selbst wenn er viele Mächte in seinen Reihen besäße, ist Gott in seiner Heerschar ihm weit überlegen. Man betrachte nur die Chöre der Engel und daraus ergibt sich auch der Rückblick auf die Frage des hl. Aloisius von Gonzaga: Was nützt mir das für die Ewigkeit? Davon kann man ausgehen, als Winkel oder Herrgottswinkel.

Liebe ereifert sich nicht! (vgl. 1 Kor 13,4) Die Betrachtung ist fantastisch! Dabei möchte ich nicht einmal auf den Beigeschmack eingehen, sondern es kontemplativ einsehen. Es ist eine Einsicht, die man wohl von der Weltvernunft, also dem Logos unterscheidet.

Warum mich Politik als Ganzes stört, ist mehr der aristotelische Begriff, dass der Mensch ein politisches Wesen sei. Dem widerspreche ich und denke, dass ein Aristoteles, der als Lehrer von Alexander dem Großen agierte, schließlich und wirklich 2000 Kreuzigungen durchführte, durch den Begriff des metaphysischen Gedankens zwischen schwarz und weiß, eins und null, kurzum der ganze Dualismus. Der Dualismus hat genau diesen Kehrvers eines Dilemmas und dann kommt man eigentlich auch zum Trilemma und zum Meisterargument des Diodoros Kronos und schließlich zu der Einsicht, dass nichts, was niemals geschah, geschehen wird, möglich ist.