Spr 5
Die Warnung vor der fremden Frau: 5,1-23
Mein Sohn, merk auf meinen weisen Rat, /neige meiner Einsicht dein Ohr zu, 12
Spr 5,1
Nun denn, ihr Söhne, hört auf mich, /
weicht nicht ab von den Worten, die mein Mund spricht.
Spr 5,7
weicht nicht ab von den Worten, die mein Mund spricht.
Spr 5,7
sonst sättigen sich Fremde an deinem Besitz, /
die Frucht deiner Arbeit /
kommt in das Haus eines andern
Spr 5,10
die Frucht deiner Arbeit /
kommt in das Haus eines andern
Spr 5,10
Dann wirst du bekennen: /
Weh mir, ich habe die Zucht gehasst, /
mein Herz hat die Warnung verschmäht;
Spr 5,12
Weh mir, ich habe die Zucht gehasst, /
mein Herz hat die Warnung verschmäht;
Spr 5,12
ich habe nicht auf die Stimme meiner Erzieher gehört, /
mein Ohr nicht meinen Lehrern zugeneigt.
Spr 5,13
mein Ohr nicht meinen Lehrern zugeneigt.
Spr 5,13
der lieblichen Gazelle, der anmutigen Gämse! /
Ihre Liebkosung mache dich immerfort trunken, /
an ihrer Liebe berausch dich immer wieder!
Spr 5,19
Ihre Liebkosung mache dich immerfort trunken, /
an ihrer Liebe berausch dich immer wieder!
Spr 5,19
Denn der Weg eines jeden liegt offen vor den Augen des Herrn, /
er achtet auf alle seine Pfade.
Spr 5,21
er achtet auf alle seine Pfade.
Spr 5,21
Der Frevler verfängt sich in der eigenen Schuld, /
die Stricke seiner Sünde halten ihn fest.
Spr 5,22
die Stricke seiner Sünde halten ihn fest.
Spr 5,22
1 ℘ (1-23) 7,1-27
2 1-23: Der junge Mann wird besonders oft und eindringlich vor der «fremden» Frau, d. h. der bereits verheirateten, gewarnt. In der späten Nachexilszeit setzte sich die Einehe immer mehr durch.
3 ℘ Sir 26,9-27
4 ℘ 2,18; 7,27
5 Auf Ehebruch stand nach Lev 20,10 und Dtn 22,22 die Todesstrafe, die von der Versammlung am Stadttor verhängt wurde (vgl. Dan 13,41).
6 D. h.: Begnüge dich mit deiner eigenen Frau!