Sir 33
Wer den Herrn fürchtet, den trifft kein Unheil; /
fällt er in Versuchung, wird er wieder befreit. 12
Sir 33,1
fällt er in Versuchung, wird er wieder befreit. 12
Sir 33,1
Ein verständiger Mann ist redekundig, /
seine Weisung ist zuverlässig wie ein Losentscheid. 3
Sir 33,3
seine Weisung ist zuverlässig wie ein Losentscheid. 3
Sir 33,3
Richte deine Rede erst zurecht, dann halte sie! /
Zuerst ein Haus zum Wohnen, dann zieh ein! 4
Sir 33,4
Zuerst ein Haus zum Wohnen, dann zieh ein! 4
Sir 33,4
Die Rangordnung der Dinge: 33,7-19
Warum unterscheidet sich ein Tag vom andern, /wo doch alles Licht im Jahr von der Sonne kommt?
Sir 33,7
Die einen von ihnen segnete und erhöhte er, /
die einen heiligte er und ließ sie sich nahe kommen; die andern verfluchte und erniedrigte er /
und stieß sie aus ihrem Amt. 7
Sir 33,12
die einen heiligte er und ließ sie sich nahe kommen; die andern verfluchte und erniedrigte er /
und stieß sie aus ihrem Amt. 7
Sir 33,12
Wie Ton in der Hand des Töpfers, /
geformt nach seinem Belieben, so ist der Mensch in der Hand seines Schöpfers, /
von ihm erhält er sein Geschick.
Sir 33,13
geformt nach seinem Belieben, so ist der Mensch in der Hand seines Schöpfers, /
von ihm erhält er sein Geschick.
Sir 33,13
Schau hin auf alle Werke Gottes: /
Alle sind sie paarweise geschaffen, eins entspricht dem andern. 9
Sir 33,15
Alle sind sie paarweise geschaffen, eins entspricht dem andern. 9
Sir 33,15
Auch ich bin als Letzter eifrig gewesen, /
wie einer, der Nachlese hält hinter den Winzern. 10
Sir 33,16
wie einer, der Nachlese hält hinter den Winzern. 10
Sir 33,16
Seht, nicht für mich allein habe ich mich geplagt, /
sondern für alle, die Bildung suchen. 11
Sir 33,18
sondern für alle, die Bildung suchen. 11
Sir 33,18
Die Herrschaft im Haus: 33,20-33
Sohn und Frau, Bruder und Freund, /lass sie nicht herrschen über dich, solange du lebst.
Sir 33,20
Solange noch Leben und Atem in dir sind, /
mach dich von niemand abhängig! Übergib keinem dein Vermögen, /
sonst musst du ihn wieder darum bitten.
Sir 33,21
mach dich von niemand abhängig! Übergib keinem dein Vermögen, /
sonst musst du ihn wieder darum bitten.
Sir 33,21
Besser ist es, dass deine Söhne dich bitten müssen, /
als dass du auf die Hände deiner Söhne schauen musst. 12
Sir 33,22
als dass du auf die Hände deiner Söhne schauen musst. 12
Sir 33,22
Gib deinem Sklaven Arbeit, sonst sucht er das Nichtstun. /
Trägt er den Kopf hoch, wird er dir untreu. 16
Sir 33,26
Trägt er den Kopf hoch, wird er dir untreu. 16
Sir 33,26
Gib deinem Sklaven Arbeit, damit er sich nicht auflehnt; /
Sir 33,28
Sir 33,28
denn einem Müßigen fällt viel Schlechtigkeit ein.
Sir 33,29
Sir 33,29
Befiehl ihn zur Arbeit, wie es ihm gebührt; /
gehorcht er nicht, leg ihn in schwere Ketten! Aber gegen keinen sei maßlos /
und tu nichts ohne gutes Recht! 17
Sir 33,30
gehorcht er nicht, leg ihn in schwere Ketten! Aber gegen keinen sei maßlos /
und tu nichts ohne gutes Recht! 17
Sir 33,30
1 ℘ Spr 12,21
2 1-16: In G als Kap. 36 gezählt (in H nur schlecht erhalten).
3 3b: Nach G: und das Gesetz ist für ihn zuverlässig. - Im Vorausgehenden ist immer das Gesetz Gottes gemeint. - Zum Losentscheid vgl. Jos 7,14-18; 18,6.10; 1 Sam 10,20; 14,41f; Jona 1,7.
4 4b: G: Fasse die Lehre zusammen, dann antworte!
5 8b: G: und er hat die Zeiten und Feste verschieden gemacht.
6 ℘ Ijob 10,9
7 Sirach denkt wohl an das Volk Israel, besonders die Priester und Leviten. Dagegen werden die einheimischen Kanaaniter verflucht.
8 14b: Nach H und S wäre anzufügen: neben dem Licht die Finsternis.
9 ℘ 42,24
10 16-33: In G als 30,25-40 gezählt, vermutlich infolge Vertauschung von Handschriftenblättern. 16-19: Nach den Gegensatzpaaren schildert der Verfasser seine eigene Aufgabe.
11 ℘ 24,34
12 ℘ 40,29; Ps 123,2
13 ℘ 7,6
14 ℘ Spr 26,3
15 25.27: Vielleicht liegt dem Text ein altes Sprichwort zugrunde, dessen Härte die VV. 30-33 mildern.
16 26b: Nach G: Lass seine Hände müßig, dann wird er Freiheit suchen.
17 ℘ Spr 29,19
18 31f: G etwa: denn mit Blut hast du ihn erworben. - G hat auch eine andere Zeilenfolge.