Sir 19
[Moder und Würmer nehmen ihn in Besitz, /
freche Gier richtet den zugrunde, über den sie herrscht.] 23
Sir 19,3
freche Gier richtet den zugrunde, über den sie herrscht.] 23
Sir 19,3
Wer sich über eine Schlechtigkeit freut, wird selbst verachtet, /
[wer den Lüsten widerstrebt, krönt sein Leben. 4
Sir 19,5
[wer den Lüsten widerstrebt, krönt sein Leben. 4
Sir 19,5
Wer seine Zunge beherrscht, lebt ohne Streit;] /
wer Gerede verbreitet, dem fehlt es an Verstand.
Sir 19,6
wer Gerede verbreitet, dem fehlt es an Verstand.
Sir 19,6
Rede weder über Freund noch Feind; /
wenn du einen Freund hast, enthülle nichts über ihn! 5
Sir 19,8
wenn du einen Freund hast, enthülle nichts über ihn! 5
Sir 19,8
Denn wer dich hört, wird sich vor dir hüten /
und dir zur gegebenen Zeit seinen Groll zeigen. 6
Sir 19,9
und dir zur gegebenen Zeit seinen Groll zeigen. 6
Sir 19,9
Um eines Wortes willen kommt der Tor in Wehen /
wie eine Gebärende durch ihre Leibesfrucht. 7
Sir 19,11
wie eine Gebärende durch ihre Leibesfrucht. 7
Sir 19,11
Stell den Freund zur Rede, ob er etwas getan hat, /
und wenn er es getan hat - damit er es nicht wieder tut.
Sir 19,13
und wenn er es getan hat - damit er es nicht wieder tut.
Sir 19,13
Stell deinen Nächsten zur Rede, ob er etwas gesagt hat, /
und wenn er es gesagt hat - damit er es nicht wiederholt.
Sir 19,14
und wenn er es gesagt hat - damit er es nicht wiederholt.
Sir 19,14
Stell deinen Nächsten zur Rede, ehe du ihm Vorwürfe machst. /
Gib dem Gesetz des Höchsten Raum! 8
Sir 19,17
Gib dem Gesetz des Höchsten Raum! 8
Sir 19,17
[]
Sir 19,19
Sir 19,19
Rechte und falsche Klugheit: 19,20-30
Alle Weisheit ist Furcht vor dem Herrn; /in jeder Weisheit liegt Erfüllung des Gesetzes.
Sir 19,20
[]
Sir 19,21
Sir 19,21
Es gibt eine Schläue, die ein Gräuel ist, /
und es gibt Einfältige, die nichts Schlechtes tun.
Sir 19,23
und es gibt Einfältige, die nichts Schlechtes tun.
Sir 19,23
Besser ist es, arm an Klugheit und gottesfürchtig zu sein, /
als reich an Einsicht, aber das Gesetz zu übertreten.
Sir 19,24
als reich an Einsicht, aber das Gesetz zu übertreten.
Sir 19,24
Es gibt eine listige Schläue, doch sie ist ungerecht; /
mancher verstellt sich, um Rechtschaffenheit vorzutäuschen.
Sir 19,25
mancher verstellt sich, um Rechtschaffenheit vorzutäuschen.
Sir 19,25
Er schlägt den Blick nieder und stellt sich taub; /
wo er nicht durchschaut wird, tritt er gegen dich auf.
Sir 19,27
wo er nicht durchschaut wird, tritt er gegen dich auf.
Sir 19,27
Wenn ihm die Kraft fehlt, Unrecht zu tun, /
tut er doch Böses, sobald er Gelegenheit findet.
Sir 19,28
tut er doch Böses, sobald er Gelegenheit findet.
Sir 19,28
1 Wer das tut: nach H. - «das wenige» in b meint die im Einzelfall nicht besonders hohen Ausgaben des Schlemmers; erst die maßlose Gewohnheit ist gefährlich.
2 ℘ 10,11; 6,4
3 Wohl nicht ursprünglich, sondern aus 10,11 und 6,4 zusammengestellt. Der erste Halbvers fehlt in H und S.
4 5b.6a: Nur in einigen G-Handschriften.
5 8b: G kaum richtig: Wenn es für dich keine Sünde ist, enthülle nichts! (Vgl. 27,16-21).
6 ℘ (8-9) 22,26
7 11f: Sinn der Vergleiche: Der Tor kann nichts für sich behalten.
8 ℘ Lev 19,17
9 18.19.21: Späte Zusätze.
10 So nach S.