Ri 5
2 Dass Führer Israel führten /
und das Volk sich bereit zeigte, /
dafür preist den Herrn!
und das Volk sich bereit zeigte, /
dafür preist den Herrn!
3 Hört, ihr Könige, horcht auf, ihr Fürsten! /
Ich will dem Herrn zu Ehren singen, /
ich will zu Ehren des Herrn, /
des Gottes Israels, spielen.
Ich will dem Herrn zu Ehren singen, /
ich will zu Ehren des Herrn, /
des Gottes Israels, spielen.
4 Herr, als du auszogst aus Seïr, /
als du vom Grünland Edoms heranschrittest, /
da bebte die Erde, die Himmel ergossen sich, /
ja, aus den Wolken ergoss sich das Wasser. 2
als du vom Grünland Edoms heranschrittest, /
da bebte die Erde, die Himmel ergossen sich, /
ja, aus den Wolken ergoss sich das Wasser. 2
5 Die Berge wankten vor dem Blick des Herrn, [das ist der Sinai] /
vor dem Blick des Herrn, des Gottes Israels.
vor dem Blick des Herrn, des Gottes Israels.
6 In den Tagen Schamgars, des Sohnes des Anat, /
in den Tagen Jaëls lagen die Wege verlassen da; /
wer unterwegs war, musste Umwege machen. 3
in den Tagen Jaëls lagen die Wege verlassen da; /
wer unterwegs war, musste Umwege machen. 3
7 Bewohner des offenen Landes gab es nicht mehr, /
es gab sie nicht mehr in Israel, /
bis du dich erhobst, Debora, /
bis du dich erhobst, Mutter in Israel.
es gab sie nicht mehr in Israel, /
bis du dich erhobst, Debora, /
bis du dich erhobst, Mutter in Israel.
8 Man hatte sich neue Götter erwählt. /
Es gab kein Brot an den Toren. /
Schild und Speer waren nicht mehr zu sehen /
bei den Vierzigtausend in Israel. 4
Es gab kein Brot an den Toren. /
Schild und Speer waren nicht mehr zu sehen /
bei den Vierzigtausend in Israel. 4
9 Mein Herz gehört Israels Führern. /
Ihr, die ihr bereit seid im Volk, /
preist den Herrn!
Ihr, die ihr bereit seid im Volk, /
preist den Herrn!
10 Ihr, die ihr auf weißen Eselinnen reitet, /
die ihr auf Teppichen sitzt, /
die ihr auf der Straße dahinzieht, singt!
die ihr auf Teppichen sitzt, /
die ihr auf der Straße dahinzieht, singt!
11 Horch, sie jubeln zwischen den Tränken; /
dort besingt man die rettenden Taten des Herrn, /
seine hilfreiche Tat an den Bauern in Israel. /
Damals zog das Volk des Herrn hinab zu den Toren.
dort besingt man die rettenden Taten des Herrn, /
seine hilfreiche Tat an den Bauern in Israel. /
Damals zog das Volk des Herrn hinab zu den Toren.
12 Auf, auf, Debora! Auf, auf, sing ein Lied! /
Erheb dich, Barak, /
führ deine Gefangenen heim, /
Sohn Abinoams!
Erheb dich, Barak, /
führ deine Gefangenen heim, /
Sohn Abinoams!
13 Dann steige herab, /
was übrig ist unter den Herrlichen des Volkes. /
Der Herr steige herab /
mit mir unter den Helden.
was übrig ist unter den Herrlichen des Volkes. /
Der Herr steige herab /
mit mir unter den Helden.
14 Aus Efraim zogen sie hinunter ins Tal, /
hinter ihnen Benjamin mit seinen Scharen; /
von Machir stiegen die Führer hinab, /
von Sebulon die, die das Zepter tragen. 5
hinter ihnen Benjamin mit seinen Scharen; /
von Machir stiegen die Führer hinab, /
von Sebulon die, die das Zepter tragen. 5
15 Die Fürsten Issachars zusammen mit Debora /
und wie Issachar so auch Barak, /
ins Tal getragen von seinen Füßen. /
In Rubens Bezirken /
überlegte man lange. 6
und wie Issachar so auch Barak, /
ins Tal getragen von seinen Füßen. /
In Rubens Bezirken /
überlegte man lange. 6
16 Warum sitzt du zwischen den Hürden /
und hörst bei den Herden dem Flötenspiel zu? /
In Rubens Bezirken /
überlegte man lange.
und hörst bei den Herden dem Flötenspiel zu? /
In Rubens Bezirken /
überlegte man lange.
17 Gilead bleibt jenseits des Jordan. /
Warum verweilt Dan bei den Schiffen? /
Ascher sitzt am Ufer des Meeres, /
bleibt ruhig an seinen Buchten. 7
Warum verweilt Dan bei den Schiffen? /
Ascher sitzt am Ufer des Meeres, /
bleibt ruhig an seinen Buchten. 7
18 Sebulon ist ein Volk, /
das sein Leben aufs Spiel setzt, /
auch Naftali auf den Höhen des Feldes.
das sein Leben aufs Spiel setzt, /
auch Naftali auf den Höhen des Feldes.
19 Könige kamen und kämpften, /
damals kämpften Kanaans Könige /
in Taanach, an den Wassern Megiddos, /
doch Beute an Silber machten sie nicht.
damals kämpften Kanaans Könige /
in Taanach, an den Wassern Megiddos, /
doch Beute an Silber machten sie nicht.
21 Der Bach Kischon schwemmte sie fort, /
der altberühmte Bach, der Bach Kischon. /
Meine Seele soll auftreten mit Macht.
der altberühmte Bach, der Bach Kischon. /
Meine Seele soll auftreten mit Macht.
22 Damals stampften die Hufe der Pferde /
im Jagen, im Dahinjagen der Hengste.
im Jagen, im Dahinjagen der Hengste.
23 Ihr sollt Meros verfluchen, /
spricht der Engel des Herrn. /
Mit Flüchen flucht seinen Bewohnern; /
denn sie kamen dem Herrn nicht zu Hilfe, /
zu Hilfe dem Herrn unter den Helden.
spricht der Engel des Herrn. /
Mit Flüchen flucht seinen Bewohnern; /
denn sie kamen dem Herrn nicht zu Hilfe, /
zu Hilfe dem Herrn unter den Helden.
24 Gepriesen sei Jaël unter den Frauen, /
die Frau des Keniters Heber, /
gepriesen unter den Frauen im Zelt.
die Frau des Keniters Heber, /
gepriesen unter den Frauen im Zelt.
26 Ihre Hand streckte sie aus nach dem Pflock, /
ihre Rechte nach dem Hammer des Schmieds. /
Sie erschlug Sisera, zermalmte sein Haupt, /
zerschlug, durchbohrte seine Schläfe.
ihre Rechte nach dem Hammer des Schmieds. /
Sie erschlug Sisera, zermalmte sein Haupt, /
zerschlug, durchbohrte seine Schläfe.
27 Zu ihren Füßen brach er zusammen, fiel nieder, lag da, /
zu ihren Füßen brach er zusammen, fiel nieder. /
Wo er zusammenbrach, da lag er vernichtet.
zu ihren Füßen brach er zusammen, fiel nieder. /
Wo er zusammenbrach, da lag er vernichtet.
28 Aus ihrem Fenster blickt Siseras Mutter /
und klagt durch das Gitter: /
Warum säumt sein Wagen zu kommen, /
warum zögert der Hufschlag seiner Gespanne?
und klagt durch das Gitter: /
Warum säumt sein Wagen zu kommen, /
warum zögert der Hufschlag seiner Gespanne?
30 Sicher machen und teilen sie Beute, /
ein, zwei Frauen für jeden Mann, /
Beute an Kleidern für Sisera, /
Beute an Kleidern, /
für meinen Hals als Beute ein, zwei bunte Tücher.
ein, zwei Frauen für jeden Mann, /
Beute an Kleidern für Sisera, /
Beute an Kleidern, /
für meinen Hals als Beute ein, zwei bunte Tücher.
31 So gehen all deine Feinde zugrunde, Herr. /
Doch die, die ihn lieben, sind wie die Sonne, /
wenn sie aufgeht in ihrer Kraft. Dann hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe.
Doch die, die ihn lieben, sind wie die Sonne, /
wenn sie aufgeht in ihrer Kraft. Dann hatte das Land vierzig Jahre lang Ruhe.
1 Der Text des Lieds ist vielfach verderbt.
2 ℘ Dtn 33,2
3 ℘ 3,31
4 Text korr.
5 Text korr. H fügt am Schluss, wohl als erklärenden Zusatz im Sinn von «hoher Beamter», hinzu: Schreiber.
6 Text korr. mit V. 16.
7 Nicht alle Stämme beteiligten sich am Kampf (vgl. V. 23).
8 Gemeint ist ein Eingreifen Jahwes durch ein Unwetter (vgl. V. 21).
9 ℘ 4,19
10 eine Kluge: Text (Einzahl statt Mehrzahl) korr., vgl. S und Vg.