Jes 3
Die Beseitigung der führenden Schichten: 3,1-15
1 Seht, Gott, der Herr der Heere, /nimmt Jerusalem und Juda jede Stütze und Hilfe [jede Unterstützung mit Brot /
und jede Unterstützung mit Wasser]: 1
2 den Helden und Krieger, /
den Richter und den Propheten, /
den Wahrsager und den Ältesten,
den Richter und den Propheten, /
den Wahrsager und den Ältesten,
3 den Hauptmann, den Höfling, den Ratsherrn, /
den weisen Zauberer und den klugen Beschwörer.
den weisen Zauberer und den klugen Beschwörer.
5 Dann bedrängt im Volk einer den andern /
und jeder bedrängt seinen Nächsten. Die Jungen sind frech zu den Alten, /
die Geringen zu den geachteten Männern.
und jeder bedrängt seinen Nächsten. Die Jungen sind frech zu den Alten, /
die Geringen zu den geachteten Männern.
6 Dann fasst einer im Haus seines Vaters /
den Bruder am Arm und sagt: Du hast noch einen Mantel, /
du musst unser Anführer sein. /
Sei der Herr dieser Trümmer!
den Bruder am Arm und sagt: Du hast noch einen Mantel, /
du musst unser Anführer sein. /
Sei der Herr dieser Trümmer!
7 Der aber wird an jenem Tag schreien: /
Ich bin doch kein Arzt und in meinem Haus gibt es kein Brot /
und es gibt keinen Mantel. /
Macht mich nicht zum Führer des Volkes!
Ich bin doch kein Arzt und in meinem Haus gibt es kein Brot /
und es gibt keinen Mantel. /
Macht mich nicht zum Führer des Volkes!
8 Ja, Jerusalem stürzt und Juda fällt; /
denn ihre Worte und ihre Taten richten sich gegen den Herrn, /
sie trotzen den Augen seiner Majestät.
denn ihre Worte und ihre Taten richten sich gegen den Herrn, /
sie trotzen den Augen seiner Majestät.
9 Ihre frechen Gesichter klagen sie an, /
wie Sodom reden sie ganz offen von ihren Sünden. /
Weh ihnen, sie bereiten sich selber ihr Unglück.
wie Sodom reden sie ganz offen von ihren Sünden. /
Weh ihnen, sie bereiten sich selber ihr Unglück.
11 Weh dem Frevler, ihm geht es schlecht; /
denn was er selber getan hat, das wird man ihm antun.
denn was er selber getan hat, das wird man ihm antun.
12 Mein Volk - seine Herrscher sind voller Willkür, /
Wucherer beherrschen das Volk. Mein Volk, deine Führer führen dich in die Irre, /
sie bringen dich ab vom richtigen Weg. 4
Wucherer beherrschen das Volk. Mein Volk, deine Führer führen dich in die Irre, /
sie bringen dich ab vom richtigen Weg. 4
14 Der Herr geht ins Gericht /
mit den Ältesten und den Fürsten seines Volkes: Ihr, ihr habt den Weinberg geplündert; /
eure Häuser sind voll von dem, was ihr den Armen geraubt habt.
mit den Ältesten und den Fürsten seines Volkes: Ihr, ihr habt den Weinberg geplündert; /
eure Häuser sind voll von dem, was ihr den Armen geraubt habt.
15 Wie kommt ihr dazu, mein Volk zu zerschlagen? /
Ihr zermalmt das Gesicht der Armen - /
Spruch des Herrn der Heere. 6
Ihr zermalmt das Gesicht der Armen - /
Spruch des Herrn der Heere. 6
Die hochmütigen Frauen von Jerusalem: 3,16 - 4,1
16 Der Herr sprach: Weil die Töchter Zions hochmütig sind, ihre Hälse recken und mit verführerischen Blicken daherkommen, immerzu trippelnd daherstolzieren und mit ihren Fußspangen klirren, 7817 darum wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions mit Schorf bedecken und ihre Schläfen kahl werden lassen.
18 An jenem Tag wird ihnen der Herr ihren Schmuck wegnehmen: die Fußspangen, die kleinen Sonnen und Monde,
19 die Ohrgehänge und Armkettchen, die Schleier
20 und Turbane, die Fußkettchen und die Prachtgürtel, die Riechfläschchen und die Amulette,
21 die Fingerringe und Nasenreife,
22 die Festkleider und Umhänge, die Umschlagtücher und Täschchen
23 und die Spiegel, die feinen Schleier, die Schals und Kopftücher.
24 Dann habt ihr Moder statt Balsam, /
Strick statt Gürtel, Glatze statt kunstvolle Locken, Trauergewand statt Festkleid, /
ja, Schande statt Schönheit. 9
Strick statt Gürtel, Glatze statt kunstvolle Locken, Trauergewand statt Festkleid, /
ja, Schande statt Schönheit. 9
25 Deine Männer sterben durchs Schwert, /
deine jungen Krieger fallen im Kampf.
deine jungen Krieger fallen im Kampf.
26 Zions Tore ächzen und klagen; /
ausgeplündert sitzt es am Boden.
ausgeplündert sitzt es am Boden.