Ijob 7
Die Not des Lebens: 7,1-10
Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? /Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? 1
Ijob 7,1
Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, /
wie ein Tagelöhner, der auf den Lohn wartet.
Ijob 7,2
wie ein Tagelöhner, der auf den Lohn wartet.
Ijob 7,2
Lege ich mich nieder, sage ich: /
Wann darf ich aufstehn? /
Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. 2
Ijob 7,4
Wann darf ich aufstehn? /
Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. 2
Ijob 7,4
Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, /
der Faden geht aus, sie schwinden dahin. 45
Ijob 7,6
der Faden geht aus, sie schwinden dahin. 45
Ijob 7,6
Kein Auge gewahrt mich, das nach mir sieht, /
suchen mich deine Augen, dann bin ich nicht mehr da.
Ijob 7,8
suchen mich deine Augen, dann bin ich nicht mehr da.
Ijob 7,8
Die unbegreifliche Heimsuchung: 7,11-21
So wehre ich nicht meinem Mund, /mit bedrängtem Geist will ich reden, /
mit betrübter Seele will ich klagen.
Ijob 7,11
Ich mag nicht mehr. Ich will nicht ewig leben. /
Lass ab von mir; denn nur ein Hauch sind meine Tage. 10
Ijob 7,16
Lass ab von mir; denn nur ein Hauch sind meine Tage. 10
Ijob 7,16
Wie lange schon schaust du nicht weg von mir, /
lässt mich nicht los, sodass ich den Speichel schlucke? 13
Ijob 7,19
lässt mich nicht los, sodass ich den Speichel schlucke? 13
Ijob 7,19
Hab ich gefehlt? /
Was tat ich dir, du Menschenwächter? /
Warum stellst du mich vor dich als Zielscheibe hin? /
Bin ich dir denn zur Last geworden? 14
Ijob 7,20
Was tat ich dir, du Menschenwächter? /
Warum stellst du mich vor dich als Zielscheibe hin? /
Bin ich dir denn zur Last geworden? 14
Ijob 7,20
Warum nimmst du mein Vergehen nicht weg, /
lässt du meine Schuld nicht nach? /
Dann könnte ich im Staub mich betten; /
suchtest du mich, wäre ich nicht mehr da.
Ijob 7,21
lässt du meine Schuld nicht nach? /
Dann könnte ich im Staub mich betten; /
suchtest du mich, wäre ich nicht mehr da.
Ijob 7,21
1 ℘ 14,14
2 ℘ Koh 2,23; Sir 40,5
3 Text korr.; H: meine Hand schrumpft und wird verworfen.
4 ℘ Ps 39,6; Jes 38,12
5 Text korr.; H: sie gehen zu Ende ohne Hoffnung.
6 ℘ Ps 78,39
7 ℘ Weish 2,4
8 Anklang an einen alten Mythos (vgl. 3,8).
9 ℘ Tob 3,6
10 ℘ Ps 144,4
11 ℘ Ps 144,3
12 ℘ Ps 17,3; 139
13 ℘ Ps 39,14
14 dir zur Last: H: mir zu Last.