Mi 2
Gegen die Habsucht der Reichen: 2,1-11
Weh denen, die auf ihrem Lager Unheil planen /und Böses ersinnen. Wenn es Tag wird, führen sie es aus; /
denn sie haben die Macht dazu. 1
Mi 2,1
Sie wollen Felder haben /
und reißen sie an sich, /
sie wollen Häuser haben /
und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, /
gegen den Besitzer und sein Eigentum. 2
Mi 2,2
und reißen sie an sich, /
sie wollen Häuser haben /
und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, /
gegen den Besitzer und sein Eigentum. 2
Mi 2,2
Darum - so spricht der Herr: /
Seht, ich plane Unheil gegen diese Sippe. Dann könnt ihr den Hals /
nicht mehr aus der Schlinge ziehen und ihr werdet den Kopf nicht mehr so hoch tragen; /
denn es wird eine böse Zeit sein. 3
Mi 2,3
Seht, ich plane Unheil gegen diese Sippe. Dann könnt ihr den Hals /
nicht mehr aus der Schlinge ziehen und ihr werdet den Kopf nicht mehr so hoch tragen; /
denn es wird eine böse Zeit sein. 3
Mi 2,3
An jenem Tag singt man ein Spottlied auf euch /
und es ertönt die Klage: /
Vernichtet sind wir, vernichtet! Den Besitz seines Volkes veräußert der Herr /
und niemand gibt ihn zurück; /
an Treulose verteilt er unsere Felder.
Mi 2,4
und es ertönt die Klage: /
Vernichtet sind wir, vernichtet! Den Besitz seines Volkes veräußert der Herr /
und niemand gibt ihn zurück; /
an Treulose verteilt er unsere Felder.
Mi 2,4
Darum wird in der Gemeinde des Herrn keiner mehr sein, /
der euch einen Acker zuteilt mit der Messschnur.
Mi 2,5
der euch einen Acker zuteilt mit der Messschnur.
Mi 2,5
Sie geifern: Prophezeit nicht!, und sagen: /
Man soll nicht prophezeien: /
Diese Schmach wird nicht enden. 45
Mi 2,6
Man soll nicht prophezeien: /
Diese Schmach wird nicht enden. 45
Mi 2,6
Ist etwa das Haus Jakob verflucht? /
Hat der Herr die Geduld verloren? /
Sind das seine Taten? Sind seine Worte nicht voll Güte /
gegenüber dem, der geradeaus geht?
Mi 2,7
Hat der Herr die Geduld verloren? /
Sind das seine Taten? Sind seine Worte nicht voll Güte /
gegenüber dem, der geradeaus geht?
Mi 2,7
Gestern noch war es mein Volk, /
jetzt steht es da als mein Feind. Friedlichen Menschen reißt ihr den Mantel herunter, /
arglose Wanderer nehmt ihr gefangen, als wäre Krieg. 6
Mi 2,8
jetzt steht es da als mein Feind. Friedlichen Menschen reißt ihr den Mantel herunter, /
arglose Wanderer nehmt ihr gefangen, als wäre Krieg. 6
Mi 2,8
Die Frauen meines Volkes vertreibt ihr /
aus ihrem behaglichen Heim, ihren Kindern nehmt ihr für immer /
mein herrliches Land.
Mi 2,9
aus ihrem behaglichen Heim, ihren Kindern nehmt ihr für immer /
mein herrliches Land.
Mi 2,9
(Ihr sagt:) Auf, fort mit euch! /
Hier ist für euch kein Ort der Ruhe mehr. Wegen einer Kleinigkeit pflegt ihr zu pfänden; /
diese Pfändung ist grausam.
Mi 2,10
Hier ist für euch kein Ort der Ruhe mehr. Wegen einer Kleinigkeit pflegt ihr zu pfänden; /
diese Pfändung ist grausam.
Mi 2,10
Würde einer sich nach dem Wind drehen /
und dir vorlügen: Ich prophezeie dir Wein und Bier!, /
das wäre ein Prophet für dieses Volk. 7
Mi 2,11
und dir vorlügen: Ich prophezeie dir Wein und Bier!, /
das wäre ein Prophet für dieses Volk. 7
Mi 2,11