Am 8
Die vierte Vision: Der Obstkorb: 8,1-3
Dies zeigte mir Gott, der Herr, in einer Vision: Ich sah einen Korb mit reifem Obst. Am 8,1 Er fragte: Was siehst du, Amos? Ich antwortete: Einen Korb mit reifem Obst. Da sagte der Herr zu mir: Mein Volk Israel ist reif für das Ende. Ich verschone es nicht noch einmal. 1 Am 8,2
An jenem Tag werden die Sängerinnen des Palastes Klagelieder singen - Spruch des Herrn. Alles ist voller Leichen, überall wirft man sie hin. Still!
Am 8,3
Am 8,3
Gegen die Ausbeutung: 8,4-14
Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt /und die Armen im Land unterdrückt. 2
Am 8,4
Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei? /
Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? /
Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen /
und die Gewichte fälschen. 3
Am 8,5
Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? /
Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen /
und die Gewichte fälschen. 3
Am 8,5
Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, /
für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides /
machen wir zu Geld.
Am 8,6
für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides /
machen wir zu Geld.
Am 8,6
Sollte deshalb die Erde nicht beben, /
sollten nicht alle ihre Bewohner voll Trauer sein? Sollte nicht die ganze Erde sich heben wie der Nil: /
[aufgewühlt sein] und sich wieder senken wie der Strom von Ägypten? 5
Am 8,8
sollten nicht alle ihre Bewohner voll Trauer sein? Sollte nicht die ganze Erde sich heben wie der Nil: /
[aufgewühlt sein] und sich wieder senken wie der Strom von Ägypten? 5
Am 8,8
An jenem Tag - Spruch Gottes, des Herrn - /
lasse ich am Mittag die Sonne untergehen und breite am helllichten Tag /
über die Erde Finsternis aus.
Am 8,9
lasse ich am Mittag die Sonne untergehen und breite am helllichten Tag /
über die Erde Finsternis aus.
Am 8,9
Ich verwandle eure Feste in Trauer /
und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege allen ein Trauergewand um /
und schere alle Köpfe kahl. Ich bringe Trauer über das Land /
wie die Trauer um den einzigen Sohn und das Ende wird sein /
wie der bittere Tag (des Todes). 6
Am 8,10
und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege allen ein Trauergewand um /
und schere alle Köpfe kahl. Ich bringe Trauer über das Land /
wie die Trauer um den einzigen Sohn und das Ende wird sein /
wie der bittere Tag (des Todes). 6
Am 8,10
Seht, es kommen Tage - Spruch Gottes, des Herrn -, /
da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, /
sondern nach einem Wort des Herrn.
Am 8,11
da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, /
sondern nach einem Wort des Herrn.
Am 8,11
Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer, /
sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; /
doch sie finden es nicht.
Am 8,12
sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; /
doch sie finden es nicht.
Am 8,12